Publikum erlebt „Traum der Weihnachtszeit“ beim Konzert des Hüingser Kinderchor Revival

dzWeihnachtskonzert

Schon als Kinder sangen sie zusammen: Der Hüingser Kinderchor Revival schafft es bei seinem traditionellen Weihnachtskonzert, dem ein oder anderen Besucher ein Tränchen ins Auge zu treiben.

von Peter Benedickt

23.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Schon geraume Zeit vor dem Auftritt des Hüingser Kinderchor Revival waren die Bänke in der Christ-König Kirche dicht besetzt. Im hinteren Bereich zeigten einige zusätzliche Stuhlreihen sogar deutlich an: dieser Auftritt ist beliebt, sehr beliebt.

Schon zum fünften Mal traten die Sängerinnen am vergangenen Samstagabend auf und wie immer bot sich ein akustisches Erlebnis für die Zuhörer. Die Entscheidung, auch diesmal bereits vor dem Fest zum Konzert einzuladen, erwies sich wie im vergangenen Jahr als richtig.

Mucksmäuschen still war es in dem Gotteshaus, als der Chor die Stufen betrat und sich aufbaute. Festlich beleuchtet, mit feierlicher Dekoration im Kirchenschiff, sollten alle Gäste auf das Fest eingestimmt werden. Die Besucher bestätigten schon nach den ersten Liedern, dass dieses Vorhaben zu hundert Prozent gelungen war.

Klassische Weihnachtslieder und internationale Songs

Entstanden aus dem ehemaligen Kinderchor boten die heute erwachsenen Sängerinnen einen bunten Strauß Melodien, der den „Traum der Weihnachtszeit“ lebendig werden ließ.

Die Formation unter der musikalischen Leitung von Reinhard Broich, begleitet am Klavier von Christa Stirnberg, zeigte ein abwechslungsreiches Repertoire.

Der Einstieg in den stimmungsvollen Abend gelang mit einer Schweizer Volksweise („Andachtsjodler“) und setzte sich mit dem namensgebenden Lied „Der Traum der Weihnachtszeit“, Komponist Pasquale Thibaut, fort. Natürlich fehlte ebenso wenig das „Ave Maria“ wie das „Dona Nobis Pacem“ in der Version von Mary Lynn Lightfoot. Bereits zu Zeiten der Kreuzzüge wurde das Original bekannt und hat bis zur heutigen Zeit von seiner Faszination nichts verloren.

Eine englische („Away in a manger“) und eine portugiesische Volksweise („Adeste Fideles“) ließen die Gedanken der Zuhörer weit über die Grenzen der Region hinauswandern.

Wer bis dahin noch nicht in feierliche Stimmung versetzt worden war, spürte spätestens beim „Weihnachten bin ich zu Haus“ ein Kribbeln auf der Haut. Da war sogar manches Tränchen in den Augenwinkeln der stimmungsvoll berührten Menschen zu entdecken.

Natürlich fehlte auch das „O, du fröhliche…“ nicht.

Traditionell bildete das „Stille Nacht, heilige Nacht“ den Abschluss eines berührenden Konzerts.

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