Sportstätten

Protest aus Frömern: „Spätere Platzsanierung nicht nachvollziehbar“

Die Sportstättenkommission hat alle Anlagen in Fröndenberg überprüft. Am Ende steht unter anderem fest: Der Kunstrasen in Frömern und Langschede muss erneuert werden. Aber in welcher Reihenfolge?
Der Kunstarsen auf dem Sportplatz in Frömern (hier im Bild) hat ebenso wie der in Langschede das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Dass er trotzdem nachrangig behandelt wird, verärgert den SV Frömern.
Der Kunstarsen auf dem Sportplatz in Frömern (hier im Bild) hat ebenso wie der in Langschede das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Dass er trotzdem nachrangig behandelt wird, verärgert den SV Frömern. © Jari Sprenger

Das „Leben“ von Kunstrasenbelägen ist endlich. Wer die Ausstattung eines Sportplatzes mit dem Kunstgrün plant, muss auch im Hinterkopf haben, dass irgendwann die Sanierung erforderlich ist. Genau das ist in Fröndenberg jetzt gleich an zwei Stellen der Fall. In Frömern und Langschede muss der Belag erneuert werden.

Die Stadtverwaltung plant zunächst die Sanierung in Langschede – und sorgt damit für Ärger beim SV Frömern. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Generationen und Sport äußerte SVF-Vorstandsmitglied Dr. Christian Mork Unverständnis. „Der Platz in Frömern ist drei Jahre älter als der in Langschede und soll jetzt zwei Jahre nach diesem saniert werden, obwohl beide Plätze kaputt sind? Das müssen Sie mir erklären“, forderte er von der Stadtverwaltung.

Für die ergriff Tim Stein das Wort. Er bezog sich auf ein beauftragtes Gutachten. Danach sei der Zustand des Platzes in Langschede noch ein bisschen schlechter als der des Frömerner Platzes. Stein: „Wir folge d er Empfehlung des Gutachters.“ Dr. Mork wollte sich damit nicht zufriedengeben. Wenn es erforderlich sei, müssten eben weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden, damit beide Plätze zeitgleich saniert werden könnten.

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