Zum Jubiläum gibt‘s an der Gesamtschule Fröndenberg in diesem Jahr eine vorgezogene Projektwoche und ein besonders großes Abschlussfest, bei dem die Ergebnisse der über 70 Projekte gezeigt werden.

Fröndenberg

, 25.09.2019, 13:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nicht lange auf die Geschichte blicken, sondern mit allen Schülerinnen und Schülern gemeinsam in die Zukunft. Das hatte Schulleiter Klaus der Vries bereits vor mehreren Monaten als Programm der Feierlichkeiten zum 50-Jährigen der GSF formuliert. Und so sollte es kommen.

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Die Projektwoche wurde in diesem Jahr lediglich etwas vorverlegt. Und das Schulfest zum Ende der Projektwoche am Freitag, 27. September, wird etwas größer gefeiert als üblich. Und zwar mit allen Schülerinnen, Schülern, Lehrern, sowie Grundschülerinnen und Grundschülern.

Ein Fest für alle Schüler ist eine organisatorische Herausforderung

„Das ist eine Herausforderung“, sagt der stellvertretende Schulleiter Hubert Witte. Eine so große Veranstaltung, für Schüler aller Klassen, hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Deswegen bittet Witte ausdrücklich darum, dass die Gäste erst zu Fest und Projektpräsentation ab 12 Uhr kommen. Zwischen 11 und 12 Uhr läuft eine schulinterne Feierstunde. Zu diesem Zeitpunkt ist die Schule organisatorisch noch nicht auf das Schulfest mit entsprechenden Sicherheitsauflagen ausgelegt.

Ab 12 Uhr sind dann alle Eltern herzlich eingeladen einem Bühnenprogramm eingeladen, das vor allem von Schülerinnen und Schülern gestaltet wird. Und neben kulinarischer Verpflegung selbstverständlich auch zu der Präsentation der über 70 Projekte – in der Aurla, auf dem Schulhof, im Forum und der Sporthalle. Dabei sind Geburtstag und Geschichte der Schule eigentlich Nebensache. Es geht um spaßiges wie Harry Potter oder den Retro-Trend Gummitwist, es wird sportlich, es wird kreativ – und passend zur Fridays-For-Future-Bewegung beschäftigen sich einige auch mit der Zukunft des Planeten. Die Varieté-Truppe wird genauso wie die Musical-AG wieder zeigen, was sie drauf hat.

Auf Nachhaltigkeit kann beim Unterrichtsmaterial geachtet werden

Am Mittwochvormittag war der BUND an der GSF zu Gast und beschäftigte sich mit den zwei Gruppen, die ein Projekt zum Klimawandel gewählt hatten. Mitglieder des NABU sprachen über Ursachen und Folgen der Erderwärmung mit den Schülern. Die lernten auch, dass Nachhaltigkeit schon bei der Auswahl der Schulmaterialien beginnt. Ein Ordner aus Pappe würde ähnlich lang halten, wie die einfachen Plastikmappen.

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„Einen Anspitzer aus Metall könnt ihr euren Enkeln vererben“, bekamen die Kinder und Jugendlichen mit auf den Weg. Textmarker, die ähnlich funktionieren wie Buntstifte, seien nicht nur besser für die Umwelt als die flüssigen Plastikmarker, die jeder kennt, – sie helfen auch beim Lernen. Denn das Markieren dauert länger, ist so aber auch einprägsamer. Und wenn solche Buntstifte dann noch aus unlackiertem Holz bestehen, ist es auch nicht so schlimm, wenn mal einer drauf herumkaut. Radiergummis müssen nicht aus Plastik sein. Es gibt sie immer noch aus Naturkautschuk.

Tüten mit Schulmaterial an Grundschulen verteilt

Tüten mit Schulmaterial im Wert von 15 Euro bietet der BUND zum Schulstart bereits an einigen Grundschulen an. Fast alle Eltern der entsprechenden Schulen nutzen das Angebot. Und sie geben sogar die Tüten zurück, in denen das Schulmaterial ausgeteilt wird – erhalten dafür einen Euro Pfand zurück.

Während sich ein Projekt eher mit den Hintergründen des Klimawandels beschäftigt, befassten sich die anderen Schülerinnen und Schüler unter dem Titel „Jugend mischt sich ein“ mit der politischen Komponente.

Einige Schüler befassen sich also mit Tagesaktuellem, andere blicken auf die NS-Zeit zurück und planen den Besuch einer Gedenkstätte. Bei der Projektwoche werden aber auch großformatige Bilder gemalt und Blumen gefilzt. Nur wenige Räume weiter werden Zauberstäbe im Harry-Potter-Stil gebastelt. Schon Grundschüler beschäftigen sich mit der französischen Sprache.

Die Kinder können aus einer Vielzahl von Projekten wählen

Alle Kinder und Jugendlichen können drei Projekte auswählen, für die sie besonders brennen. Eines davon wird ihnen dann auch tatsächlich zugeteilt, erklärt Brigitte Walther, didaktische Leiterin der Gesamtschule. Besonders spannend sind die Projekttage immer auch für einen Teil der Grundschülerinnen und Grundschüler der Stadt, die so ihre potenzielle weiterführende Schule kennenlernen.

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