Polizei sucht stundenlang nach vermisstem 76-Jährigen aus Fröndenberg

dzVermisstensuche

Ein 76-jähriger kurzzeitig vermisster Fröndenberger ist am Mittwochmorgen in Iserlohn gefunden worden. Zuvor suchten Polizei und Feuerwehr rund sechs Stunden mit Hubschrauber und Handyortung nach dem offenbar verwirrten Mann.

Fröndenberg

, 20.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 76-jähriger Fröndenberger meldete sich in der Nacht zu Mittwoch bei der Polizei: Er gab in dem Telefonat gegen 2.30 Uhr an, er sei im Hönnetal zwischen Balve und dem Weiler Sanssouci in Volkringhausen verunglückt. Im Anschluss daran hatte die Polizei eine aufwendige stundenlange Suche nach dem Mann gestartet, die erst am frühen Morgen beendet werden konnte.

Der Mann war in einem Ford Focus Kombi mit Unnaer Kennzeichen unterwegs. Hinweise, dass er tatsächlich einen Autounfall oder Ähnliches hatte, fand die Polizei schließlich nicht. Der Mann soll stark verwirrt sein, wie die Pressestelle des Märkischen Kreises auf Nachfrage mitteilt.

An dem Ort, den der Fröndenberger genannt hatte, konnten ihn Polizei und Feuerwehr nicht finden. Eine Handyortung gegen 4 Uhr in der Nacht ergab, dass der vermisste Senior im Iserlohner Norden (Bereich Hennen, Kalthof, Drüpplingsen) unterwegs war.

Doch auch die Suche mit Unterstützung eines Hubschraubers verlief am frühen Morgen zunächst ergebnislos. Erst um kurz vor 8 Uhr wurde er von Polizeibeamten im Iserlohner Norden angetroffen. Es gehe ihm „den Umständen entsprechend“, teilte die Polizei, deren Ermittlungen andauern, mit.

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