„Zu neuen Ufern und alten Höfen“: Politiker-Wanderung „mündet“ am Hof Sümmermann

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Sonniger Abend, kühles Ende: Die Wanderung von Vertretern aus der regionalen Politik durch den Kreis Unna fand am Donnerstagabend auf Hof Sümmermann ihren würdigen (und hopfenreichen) Ausklang.

Fröndenberg

, 23.08.2019, 11:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund 130 – und das bedeutet einen Teilnehmerrekord – wanderfreudige Bürgermeister, Landräte, Abgeordnete sowie Wirtschafts- und Medienvertreter aus ganz Südwestfalen nahmen in diesem Jahr an dem Ereignis teil. Unter dem Motto „Zu neuen Ufern und alten Höfen“ wanderten sie einen Tag lang durch die Region.

Über den Tellerrand hinaus schauen

Mit dabei waren unter anderem Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, Fröndenbergs Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und auch Hans-Josef Vogel, Präsident der Bezirksregierung Arnsberg. Ziel der Veranstaltung war, dass Entscheidungsträger aus den verschiedenen Bereichen über ihren Tellerrand hinaus schauen. Und noch ein bisschen mehr: „Wir wollen Netzwerke bilden. Im Idealfall nimmt jeder etwas Nützliches mit nach Hause“, erklärte Makiolla.

Gegen Nachmittag begab sich die Gruppe wieder auf die Wanderstrecke, die bis ins kleinste Detail durchgeplant war. Und die Strecke hatte es durchaus in sich. Aus dem Ballungszentrum Ruhrgebiet verlief die Route in den ländlichen Raum des heimischen Kreises. Der erste Stopp war am Dortmunder Phoenix-See.

„Anhand dieses Beispiels kann man sehen, was man aus einer alten Industriebrache herausholen kann“, erklärte Vogel. Von dort aus führte die Strecke über Holzwickede, den Bismarckturm und Hof Sümmermann nach Fröndenberg.

Vorwiegend die eigene Kommune im Blick

„Ein Bürgermeister, der zum Beispiel aus einer Stadt im Siegerland kommt, hat vorwiegend seine eigene Kommune im Blick. Mit dieser traditionellen Wanderung möchten wir erreichen, dass sich die Teilnehmer gegenseitig kennenlernen und ins Gespräch kommen“, erklärte Regierungspräsident Vogel, der sich nicht nur von der Landschaft im Kreis Unna begeistert zeigte. „Ich habe bestimmt sieben Gespräche geführt, für die ich im Alltag sieben Termine vereinbaren müsste“, berichtete Vogel.

Letzte Erfrischung auf Hof Sümmermann

Und auch Fröndenbergs Bürgermeister war sehr angetan von der Idee des interkommunalen Austauschs: „Mit Kirchturm-Denken kommt man heute nicht mehr weit. Uns bleibt nichts anderes übrig als regional zu denken. Durch diese Wanderung und die rege Teilnahme ist deutlich geworden, dass der Zusammenhalt in der Region groß ist“, erklärte Rebbe.

Bei der vorherigen Wander-Rast am Bismarckturm nutzte auch er die Gelegenheit, etwas über Fröndenberg zu erzählen, während die 130-köpfige Gruppe die „einmalige Aussicht“ genoss.

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