Politik in Fröndenberg: Bruayplatz, Hof Hacheney und Klimanotstand stehen zur Debatte

dzRat vor der Sommerpause

Bevor sich die Politikerinnen und Politiker in die Sommerpause verabschieden, tagt am Mittwoch ein letztes mal der Stadtrat. Wichtige Themen sollen auf den Weg gebracht werden.

Fröndenberg

, 09.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Politik steht kurz vor der Sommerpause. Regelmäßig werden die Fachausschüsse der Ruhrstadt dann erst wieder ab September tagen. Zuvor steht allerdings noch eine große Sitzung des Stadtrats mit wichtigen Entscheidungen an. Sie beginnt am Mittwoch, 10. Juli, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Stiftsgebäudes am Kirchplatz 2.

Dort soll etwa über den ersten Bauabschnitt für das Mammut-Projekt Sportpark Ruhr abgestimmt werden. Neben Kunstrasenplatz, Laufbahn mit Kunststoffbelag im gewünschten Kreisbogenformat, Weitsprung-, Hochsprung- und Kugelstoßanlage sowie den Tribünen und LED-Flutlichtbeleuchtung sollen im ersten Schritt der Bauarbeiten am Graf-Adolf-Stadion auch die umlaufende Rollsport- und Skaterbahn sowie kontrollierbare Zugänge für die Öffentlichkeit entstehen.

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Auf dem Bruayplatz sollen bestehende Bäume erhalten bleiben

Außerdem steht das Gesicht der Innenstadt zur Diskussion. Die Politikerinnen und Politiker sollen sich für eine Variante der Umgestaltung des Bruayplatzes entscheiden. Es zeichnete sich bereits im Vorfeld ab, dass ein Vorschlag, der entlang der Achse zur Winschotener Straße einen ausgedehnten Blühstreifen vorsieht und zusätzlich drei Bestandslinden auf dem Bruayplatz erhält, das Rennen machen könnte.

Daneben steht die Rahmenplanung für den Bereich Hof Hacheney auf der Tagesordnung. Dabei handelt es sich um ein Neubaugebiet für das 34 Gebäude geplant sind – unterteilt in Ein- und Zweifamilienhäuser sowie aber auch Mehrfamilienhäuser auf etwa 550 bis 940 Quadratmeter großen Baugrundstücken.

Außerdem soll dort der Bereich Sportplatz Hohenheide mit 41 Parkplätzen, Minifußballfeld, Blüh- und Bienenwiese sowie diversen Spielgeräten und Bolzplatz neu überplant werden.

Klimanotstand oder nicht? CDU und Grüne haben unterschiedliche Vorstellungen

Im Rat soll ebenfalls ein Antrag der Grünen angenommen und an den Umweltausschuss weiterverwiesen werden, in dem die Fraktion fordert, dass für die Ruhrstadt der Klimanotstand ausgerufen wird. Damit würde Fröndenberg dem Beispiel anderer Kommunen folgen.

Vonseiten der CDU gibt es inzwischen einen weiteren Antrag zum Thema Umweltschutz und Klima, der Maßnahmen ohne einen offiziellen Notstand vorsieht. Der Antrag der Christdemokraten steht im Rat ebenfalls auf der Tagesordnung. Beide Parteien greifen mit ihren Ideen die aktuelle Debatte ums Weltklima auf. Welchen Weg Fröndenberg einschlägt, wird dann wohl nach der Sommerpause Thema.

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