Perfekte Einstimmung nach TAZ-Art auf das Fest der Feste

dzPublikum singt mit

Das Theater am Ziegelbrand hatte neben Jazz auch den modernen Weihnachtsmann im Programm. Weihnachten im TAZ war bis auf den letzten Platz ausverkauft, die Gäste waren begeistert.

von Peter Benedickt

Menden

, 16.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Werner Velte war begeistert: „Auch der zweite Abend von Weihnachten im TAZ ist restlos ausverkauft.“ Eigentlich normal, denn zehn Programme in zehn Jahren mit zwanzig Vorstellungen haben den Saal immer gefüllt, sogar bis auf den berühmten letzten Platz.

Früh wurde es am Samstagabend eng im Foyer im Theater am Ziegelbrand. Erwartungsfrohe Menschen waren gespannt, hatte sich doch herumgesprochen, dass am Tag zuvor ein exzellentes Programm das Publikum begeistert hatte. Gut gelaunt wartete die Menge darauf, dass die Zeiger der Uhr endlich 20 Uhr erreichten. Viele Besucher outeten sich als Stammgäste, denn die berühmten Worte „Alle Jahre wieder“ machten mehrfach die Runde.

Schließlich ging es die Stufen hoch in den Zuschauerraum. Schnell legte sich das Gemurmel, denn die Eurovisionsfanfare kündigte Bedeutsames an. Tatsächlich bot sich ein imponierender Anblick, als sich der Vorhang öffnete. Trompete, Saxofon, Gitarre, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, sieben Musiker – war eng auf der Bühne.

Es ging direkt in die Vollen

Und es ging mit „Great Bear“ direkt in die Vollen. Solis aller Künstler zeigten: Hier stehen Könner.

Perfekte Einstimmung nach TAZ-Art auf das Fest der Feste

Ab sofort übernimmt der Weihnachtsmann. Benedickt

Doch Weihnachten im TAZ ist nicht nur Jazz, sondern bietet auch „Häppchen aus anderen Genres“.

Da störte glatt der Weihnachtsmann die Anmoderation des Programms. Auch wenn er gerade noch per Smartphone (ja, auch der Himmel geht mit der Zeit) mit seinem „Chef“ verbunden war, der ihn aufforderte, seiner Arbeit, sprich der Bescherung, nachzukommen. Nach dem Gesprächsende und einem abschließenden „Hosianna“ stellte der Rotbemützte allerdings fest, dass er erst einmal die tariflich zugesicherte Raucherpause einhalten müsse. Er habe dieses Privileg schließlich gemeinsam mit dem Osterhasen erstreikt. Auch die Rentiere seien inzwischen gewerkschaftlich organisiert: „Sind mehr als 25 Kilogramm in meinem Sack, hebt kein Schlitten mehr ab.“

Kabarettist Stefan Keim gab den Weihnachtsmann

Kabarettist Stefan Keim, bekannt etwa durch den WDR, steckte nicht nur unter dem Mantel des Weihnachtsmannes, sondern zeigte im Lauf des Abends auch einen Einblick in sein Programm.

Nur rumsitzen und zuhören war natürlich für das Publikum nicht drin. Beim „Ihr Kinderlein kommet“ (vor der Pause) und „Kling, Glöckchen, Kling“ erschallte der in diesen Stunden sicherlich größte Chor Mendens: Rund 150 Stimmen und die musikalische Unterstützung von „Swingwheel Ltd.“ sorgten für Gänsehaut-Gefühl.

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