Parksünder auf dem Fröndenberger Markt unter strenger Beobachtung

Glosse

Beim Knöllchen hört der Spaß auf: „Gleiches Recht für alle“ fordern Herren, die einen speziellen Parksünder regelmäßig gut im Blick haben.

Fröndenberg

, 01.08.2019 / Lesedauer: 2 min
Parksünder auf dem Fröndenberger Markt unter strenger Beobachtung

Noch gibt's rechts und links der Marktquerung jeweils zwei Parkplätze. Donnerstag von 8 bis 14 Uhr gilt dort Parkverbot. © Archiv

Wer am Donnerstag die Gute Stube der Ruhrstadt betritt, fühlt sich nicht selten wie Bill Murray in Harold Ramis‘ Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Das selbe Klientel bei den Reibekuchen, die selben Frühstücksgruppen im Café Melange.

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Und wer sich nach immer dem selben Muster daneben benimmt, wird dabei auch jeden Donnerstag von den selben Spitzeln beschattet: Während der Marktzeiten, bis 14 Uhr, sind die Parkplätze auf dem Marktplatz tabu. Einem Stammgast des Markgrafen ist das offensichtlich herzlich egal. Er stellt seinen Wagen jeden Donnerstag auf einen der Parkplätze und verschwindet im Fröndeberger Traditionslokal.

Während sich der dreiste Parksünder in Sicherheit wähnt, oder es auf ein Knöllchen einfach ankommen lässt, weiß er nicht, dass er durch die großen, fast Bodentiefen Fenster des Café Melange genaustens unter die Lupe genommen wird. „Den kennt man in Fröndenberg“, weiß eine Männergruppe vor Ort. Ungerecht finden sie, dass der Mann jeden Donnerstag falsch parke und damit davonkomme.

Groß war jüngst die Schadenfreude hinter der Scheibe, als ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung während seiner Mittagspause der Sünde gewahr wurde und spontan seine Digitalkamera zückte.

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