Parken in Fröndenberg: Eine Stunde reicht nicht für den Arztbesuch

dzCDU-Antrag

Trotz vieler Gratis-Parkplätze könne die Parkraumbewirtschaftung optimiert werden. Der CDU-Stadtverband ist der Ansicht, dass kurze Parkzeiten nicht den Bedürfnissen der Autofahrer entsprechen.

Fröndenberg

, 13.08.2019 / Lesedauer: 3 min

Wohl in wenigen Städten gibt es zentrumsnah so viel kostenlosen Parkraum wie in Fröndenberg. Auf dem Parkplatz an der Karl-Wildschütz-Straße sowie auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus und am Bahnhof kann kostenlos und ohne Zeitbeschränkung geparkt werden. Auch entlang der Wilhelm-Feuerhake-Straße muss kein Ticket gezogen werden. Die meisten der Parkplätze dort sind allerdings auf ein bis zwei Stunden Parkzeit beschränkt.

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Trotzdem müssen Autofahrer zu Stoßzeiten nach einem Parkplatz suchen – und wie lange auf dem Karl-Wildschütz-Parkplatz noch geparkt werden kann, ist ungewiss. Olaf Lauschner, Stadtverbandsvorsitzender der CDU, sieht Optimierungsbedarf und beantragt eine „Neukonzeption der Parkraumbewirtschaftung“: Die Verwaltung soll die Parkdauer bürgerfreundlicher und lebensnäher gestalten – um dadurch Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister zu stärken.

Neues Konzept soll mit Bürgern diskutiert werden

Die zum überwiegenden Teil kostenlosen Parkplätze im Fröndenberger Innenstadtquartier seien von großer Bedeutung, um „eine hohe Frequenz von Kunden und Besuchern in der Innenstadt zu haben“, so Lauschner. Gerade weil Parkflächen eine so zentrale Funktion für die Lebendigkeit einer Innenstadt hätten, sei es aus Sicht der CDU unbedingt notwendig, sich nach einigen Jahren mit einer Neukonzeption für die Parkraumbewirtschaftung zu befassen. Ein neues Konzept sollte von der Verwaltung erarbeitet, anschließend im Dialog mit der Öffentlichkeit diskutiert werden.

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An den Parkbuchten an der Nordseite der Unionstraße beträgt die Parkzeit eine Stunde. Diese Parkplätze seien nur sehr selten belegt, führt Lauschner in seiner Antragsbegründung für den Stadtverband an. Das deute darauf hin, dass die Plätze den Bedürfnissen der Parkplatzsuchenden nicht entsprechen. Ähnliches sei bei den Behindertenparkplätzen vor der Postfiliale an der Winschotener Straße beobachtet worden. Außerdem seien zwei Plätze an der Unionstraße für Taxis reserviert, die dort kaum zu sehen sind.

Eine Stunde sei für einen Arztbesuch einfach zu wenig

Immer wieder erreichten den Stadtverband Beschwerden über die Kürze der erlaubten Parkdauer. Eine Stunde sei für einen Arztbesuch einfach zu wenig, ärgerten sich die Bürger. Aus Sicht der CDU bedarf die Parkraumbewirtschaftung einer Neukonzeption. Mit bürgerfreundlichen Parkzeiten könnten Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister noch weiter gestärkt werden, so Lauschner in seiner Antragsbegründung.

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