Ostbürener Windmühle wird zum Wohnzimmer

dzDenkmalpflege

Die Stadt Fröndenberg und das Land NRW unterstützen in diesem Jahr private Denkmalpflege mit insgesamt 6000 Euro. Das soll mit dem Fördergeld passieren.

von Jennifer Freyth

Fröndenberg

, 06.09.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denkmalpflege kann mitunter ganz schön ins Geld gehen. In Fröndenberg bekommen Privatbesitzer finanzielle Unterstützung. Doch das Interesse hält sich in Grenzen. Gerade einmal zwei Förderanträge sind bei der Stadt eingegangen. Vorbehaltlich der Abstimmung im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing am 12. September sollen 6000 Euro nach Ostbüren fließen. Das Land übernimmt die Hälfte dieses Zuschusses.

In alter Windmühle demnächst wohnen

5010 Euro soll die ehemalige Windmühle Ostbüren erhalten. Seit 1985 steht das 1860 errichtete Bauwerk unter Denkmalschutz. Weil die Flügel um 1940 zerstört wurden, ist nur noch der Mühlenstumpf vorhanden. Der Besitzer will dem Baudenkmal zu neuem Glanz verhelfen: Er will es bewohnbar machen. Ein größerer Eingang, größere Fenster, eine neue Treppe und die Erneuerung der Elektrik, der Heizung sowie der Sanitärinstallationen stehen an. Geschätzte Gesamtkosten: knapp 126.000 Euro.

Werk- und Maschinenraum in ehemaliger Hofanlage

Ebenfalls nach Ostbüren, und zwar in die ehemalige Hofanlage an der Poststraße 1, sollen 990 Euro gehen. Die Eigentümerin will den Werk- und Maschinenraum fertigstellen. Eine Holzfaserinnenwanddämmung, Wandheizung und Lehmputzen sowie die Herrichtung des Fußbbodens hat sie sich vorgenommen. Geschätzte Kosten samt Eigenleistung: knapp 8500 Euro.

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