Orkan „Sabine“: Selbst dem Förster ist‘s im Wald jetzt zu gefährlich

dzSturmschäden

Orkan „Sabine“ hat anders als Schwester „Friederike“ vor zwei Jahren zwar nur wenige Bäume entwurzelt. Die Gefahren lauern in den nächsten Tagen aber woanders, sagt der Revierförster.

Fröndenberg

, 10.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was Orkan „Sabine“ in der Nacht zu Montag in Fröndenberg anrichtete, war am Morgen auf den Straßen zu sehen: Vorwiegend mit kleinem Geäst waren Gehwege und Fahrbahnen übersät. Revierförster Matthias Müller warnt dennoch.

Während die Fröndenberger Feuerwehr bis zum Montagmorgen neunmal ausgerückt war, um umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen, waren einige Wald- und Spazierwege noch nicht freigeräumt.

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Auf dem Pfad entlang des Waldgebiets Buschholt zwischen Fröndenberg und Frömern etwa lagen morgens noch einige umgeknickte Bäume, meistens Birken oder andere dünne Stämme.

Und genau hierin liegt die Gefahr: dass bereits angebrochene Äste oder Stämme in den nächsten Tagen noch herunterfallen können. Mindestens bis Mittwoch wird noch starker Wind vorhergesagt.

Revierförster Matthias Müller warnt daher eindringlich: „Ich laufe jetzt selber nicht durch die Wälder, das ist mir zu gefährlich.“ Am Montagvormittag nahm Müller eine erste Schadensbilanz auf, die er dem Forstamt weiterleitete.

Besonders mit einzeln stehenden Bäumen, zum Beispiel in Altendorf oder in Bausenhagen, hatte Orkan „Sabine“ leichtes Spiel. Unterm Strich „sind wir aber mit einem blauen Auge davon gekommen“, bilanzierte Müller am Nachmittag.

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