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Orkan "Sabine" fegt durch Fröndenberg

Orkan "Sabine" fegte auch durch Fröndenberg. Die Folgen waren indes mit den großen Sturmschäden nach "Friederike" vor zwei Jahren nicht vergleichbar. Dennoch gab es für Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke und Straßenmeisterei einige Einsätze.
10.02.2020
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Montagmorgen musste die Altendorfer Straße zeitweise gesperrt werden, weil ein umgeknickter Oberleitungsmast von den Stadtwerken ersetzt wurde.
Schirme sind bei Sturm kein guter Ratgeber. In Ardey fand sich dieses Überbleibsel von der Orkannacht.
Auf die Regionalbahn nach Unna wartete am Haltepunkt Ardey morgens niemand vergeblich - den flächendeckenden Zugausfall hatte die Deutsche Bahn bereits am Sonntag angekündigt.
Der Park & Ride-Parkplatz am Bahnhof in Fröndenberg zeigte sich am Montagmorgen ungewohnt leer.
Immerhin der Regionalexpress nach Hagen wurde, wenn auch mit Verspätung, gegen 9 Uhr am Morgen bereits angekündigt. Es fanden sich allerdings nur ganz vereinzelt Reisende auf dem Bahnsteig ein.
Nicht alle Züge setzten sich am Montagmorgen in Fröndenberg fahrplanmäßig in Bewegung.
Fast idyllisch wirkten manche Straßen am Montagmorgen - wie hier auf der Graf-Adolf-Straße hatten sich nach starken Regengüssen mancherorts großen Wasserlachen gebildet.
Meistens war es kleineres Geäst, das Orkan "Sabine" von den Bäumen gefegt hatte. Der Spielplatz am Himmelmannpark wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Unterbodenwäsche gratis – wer mochte, konnte mit seinem Auto durch zahlreiche Regenpfützen fahren.
Recht aufgeräumt sah es am Morgen in der Innenstadt aus. Vereinzelt musste Anwohner, wie hier an der Unionstraße, die Astbrüche der Nacht beseitigen.
Das Ungemach hilet sich in Grenzen: Ästen wie hier auf der Stiftstreppe waren in aller Regel die sichtbarsten Hinterlassenschaften des Orkans "Sabine".