Offene Rechnung kommt Fröndenberger (54) teuer zu stehen

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Ein Fröndenberger beauftragte einen Container-Dienst. Dieser blieb auf der Rechnung sitzen. Deshalb sollte sich der 54-Jährige jetzt vor Gericht verantworten.
Ein Fröndenberger beauftragte einen Container-Dienst. Dieser blieb auf der Rechnung sitzen. Deshalb sollte sich der 54-Jährige jetzt vor Gericht verantworten. (Symbolfoto) © picture alliance/dpa/dpa-tmn
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Anfang 2021 musste der Mann aus Fröndenberg laut Anklage die Eidesstattliche Versicherung abgegeben. Dennoch, so der Vorwurf, nahm er im Juni 2021 die Dienste des Unternehmens im Bereich Container und Entsorgung in Anspruch. Rund 750 Euro sollte er später zahlen. Offenbar floss kein einziger Cent.

Wegen Betrugs sollte sich der mehrfach und auch einschlägig in Erscheinung getretene 54-Jährige jetzt vor dem Unnaer Amtsgericht verantworten. Allerdings erschien lediglich ein Zeuge. Die Anklagebank blieb leer.

Das änderte sich auch nach der üblichen Viertelstunde Wartezeit nicht. Folge: Der Zeuge musste ungehört entlassen werden. Straffrei ging der Angeklagte aber nicht aus. Er wurde in Abwesenheit per Strafbefehl zu 2000 Euro Geldstrafe verurteilt. Auch wurde die Einziehung des offenen Rechnungsbetrags angeordnet.

Einspruch als letzte Chance

Sollte er damit nicht einverstanden sein, hat er nach Zustellung des Strafbefehls noch einmal 14-Tage Zeit, Einspruch einzulegen. In dem Fall würde doch noch vor Gericht verhandelt – vorausgesetzt, der Beschuldigte erscheint dann.