Wirtschaft in Menden

OBO Bettermann plant 38-Millionen-Euro-Investition in Menden

OBO Bettermann spricht von einer „doppelten Freude“. Das Unternehmen investiert in Menden 38 Millionen Euro und schafft damit auch 200 neue Arbeitsplätze. Ein Streit wird verhindert.
Ulrich Bettermann investiert mit seinem Unternehmen OBO Bettermann am Standort in Menden 38 Millionen Euro. Geplant ist der Bau einer 20.000 Quadratmeter großen Multifunktionshalle. 200 neue Arbeitsplätze entstehen, weil auch das Metallkompetenzzentrum ausgebaut wird. © picture alliance / dpa

OBO Bettermann hat eine neue Fläche erwerben können, auf der eine Großinvestition erfolgen soll. Damit wird der Bau einer Halle auf dem OBO Gelände im Biebertal überflüssig. Diese aktuelle Entwicklung hat OBO-Unternehmenschef Ulrich Bettermann am Freitagnachmittag zusammen mit Mendens Bürgermeister Roland Schröder im OBO Metallkompetenzzentrum in der Fischkuhle bekanntgegeben.

Bettermann: „Lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung“

„Für die Unternehmensgruppe OBO Bettermann geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Wir haben immer gehofft, das Gelände südlich unseres Metallkompetenzzentrums bis zu den Kalkwerken gewinnen zu können“, sagte Bettermann. Dort konnte das Industrieunternehmen für Elektroinstallationstechnik jetzt 61.000 Quadratmeter Grund und Boden direkt am OBO-Gelände erwerben, wo kurzfristig eine 13.000 Quadratmeter große Lagerabstellfläche erstellt und nach erfolgter Genehmigung eine 20.000 Quadratmeter große Multifunktionshalle errichtet wird.

200 neue Arbeitsplätze in Menden

Zusätzlich wird das Metallkompetenzzentrum erweitert, sodass insgesamt 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Unternehmensgruppe OBO Bettermann bekennt sich damit erneut zum Standort Menden und investiert in die Erweiterung etwa 38 Millionen Euro. Für ein Logistikzentrum im Biebertal hatte OBO im Vorfeld bereits 150.000 Euro Planungskosten aufgewandt, die nun teilweise in die Genehmigungsvorbereitung des Grundstücks Ohl einfließen können.

Neue Lösung ist umweltschonender

„Da das Gelände an das Metallkompetenzzentrum grenzt, sind hier die Wege des Material- und Produktionsflusses natürlich viel kürzer und umweltschonender“, sagte Bettermann. Er dankte dem bisherigen Grundstückseigentümer Graf von Dücker Plettenberg und Rechtsanwalt Christian Unkhoff, dass dieses OBO-Großprojekt nun realisiert werden kann.

Besonderer Dank Bettermanns galt auch Unternehmensberater Markus Arens, der

unermüdlich dafür gesorgt habe, dass die Fläche endlich erworben werden konnte und OBO Bettermann von einem Neubau im Bereich des Biebertals absehen kann. „Das wird die Anrainer sehr freuen, da dort nun eine kleinflächigere Bebauung stattfinden wird und nicht die vorgesehene große OBO-Halle“, so Ulrich Bettermann. Von den Behörden erhofft das Unternehmen nun die zügige Baugenehmigung „für die bessere und alle Interessen zufriedenstellende Lösung im Ohl.“

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