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Neugestaltung des Marktplatzes: Bald haben die Fröndenberger Bürger das Wort

dzEinwohnerversammlung

Bevor die Politik die Umbaupläne für den Marktplatz absegnet, sollen die Bürgerinnen und Bürger das Wort haben: Die Stadt will für den 31. Januar zu einer öffentlichen Versammlung einladen.

Fröndenberg

, 12.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Innenstadt soll bekanntlich einer Auffrischungskur unterzogen werden: Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) hatten sich daher im vergangenen Jahr Landschaftsarchitekten bei einem Freiraumplanerischen Wettbewerb Konzepte unter anderem für die Neugestaltung des Marktplatzes überlegt. Der Siegerentwurf des Büros [f]landschaftsarchitektur aus Solingen, der im vergangenen Sommer gekürt wurde, dient nun als Grundlage für den Umbau des Marktes. Den Entwurf wird die Garten- und Landschaftsarchitektin Susanne Weihrauch den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am kommenden Dienstag, 15. Januar, detailliert vorstellen.

Frist für Fördermittel

Zeitdruck bei Debatten und Beschlüssen

Die enge Taktung der Termine im Januar und Februar hat einen Grund: Die Antragsfrist für Städtebaufördermittel aus Düsseldorf war Ende 2018 überraschend verlängert worden. Ein Antrag kann nun noch bis Ende Februar gestellt werden. Ein zunächst abgelehnter Antrag der SPD-Fraktion, den Umbau des Marktplatzes vorzuziehen, wurde daher plötzlich realistisch. Wegen des Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens wird mit einem Beginn der Umbauarbeiten Anfang 2020 und einer Fertigstellung im Sommer 2020 gerechnet.

Weil sich die Politik mit eigenen Ideen und Wünschen noch einbringen will, ist kurzfristig noch eine Sondersitzung des ASU für den 22. Januar anberaumt worden, wie unsere Redaktion am Freitag erfuhr. „Die Fraktionen wollen sich nach der Sitzung am kommenden Dienstag intern mit dem Entwurf beschäftigen und eventuell noch Änderungen einbringen, die ihn verfeinern“, sagte Ausschussvorsitzender Kurt Potthoff (SPD) auf Anfrage. In der Sondersitzung eine Woche später soll dann „die Lösung, wie wir alle den Marktplatz gestalten wollen, beschlossen werden“, so Potthoff weiter. Ende Januar sind dann auch die Bürgerinnen und Bürger am Zug: Mit Bauamtsleiter Martin Kramme habe er sich am Donnerstag darauf verständigt, dass für den 31. Januar eine Einwohnerversammlung in der Aula der Gesamtschule einberufen wird. Kurt Potthoff: „Wir wollen alle Bürger beteiligen und Anregungen aufnehmen.“

Ideen und Anregungen der Bürger sollen berücksichtigt werden

Ideen und Vorschläge aus der Versammlung sollen auf Umsetzbarkeit geprüft und – bei entsprechenden Mehrheiten – in der weiteren ASU-Sitzung am 21. Februar noch in den endgültigen Entwurf eingearbeitet werden. Dafür ist dann noch eine Woche Zeit: Denn spätestens am 28. Februar muss der Entwurf zusammen mit einem Förderantrag beim zuständigen Ministerium in Düsseldorf vorliegen.

Für die Neugestaltung der Innenstadt hatte die Stadt im Frühjahr 2018 den Wettbewerb ausgelobt, der ein wesentlicher Baustein des im Jahr 2016 vom Rat der Stadt beschlossenen Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt ist. Das Handlungskonzept zielte darauf, eine Gesamtstrategie für die Innenstadt zu formulieren und Städtebaufördermittel des Landes NRW aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zu akquirieren. Ziel des Wettbewerbs war vor allem die Aufwertung der Innenstadt mit Markt- und Bruayplatz sowie dem verkehrsberuhigten Bereich Im Stift und der Fußgängerzone Winschotener Straße.

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