Neuer Blutspendeleiter beim DRK Fröndenberg: Ehrenamtliche werden weiter gesucht

dzBlutspende

Der Holzwickeder Frank Brockbals ist seit 40 Jahren beim DRK und koordiniert jetzt die Blutspende in Fröndenberg. Helfer wie ihn kann das Rote Kreuz gut gebrauchen – und Blutspender sowieso.

Fröndenberg

, 21.01.2020, 13:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kühle Getränke, Schnittchen, Schnitzel und Kartoffelsalat: Wer sich in Fröndenberg pieksen lässt, um Leben zu retten, könnte durchaus schlechter versorgt werden. Die Blutspende und das Drumherum mit kulinarischer Verpflegung wird rein ehrenamtlich vom DRK Fröndenberg organisiert.

In diesem Jahr begegnet Blutspendern bei der Anmeldung ein neues Gesicht. Frank Brockbals, ein 53-Jähriger Holzwickeder, eigentlich im Eventmanagement tätig, hat den Hilferuf seines Vorgängers Dirk Behrens gehört – und die Leitung der Blutspende übernommen.

Seit 40 Jahren ist Frank Brockbals nun beim DRK. Wie alles angefangen hat, weiß er gar nicht mehr so genau. Vermutlich hatte ihn sein Bruder in jungen Jahren an die Rotkreuzler herangeführt.

In Fröndenberg sind die Spenderzahlen relativ konstant

In der Vergangenheit engagierte sich Brockbals dann hauptsächlich fürs DRK in Dortmund-Asseln im Bereich Katastrophenschutz. Nun kümmert er sich um die Koordinationen und Vorbereitung der Blutspende-Termine, ist dafür zuständig, dass die Spender nach ihrer edlen Tat wieder aufgepäppelt werden, erledigt hierzu auch die entsprechenden Lebensmitteleinkäufe.

Der neue Blutspendeleiter weiß, wie wichtig es ist, zu Spenden. In Fröndenberg blieben die Zahlen zuletzt konstant. Das ist erfreulich. Gibt es doch auch kleine Kommunen, in denen die Spender wegbleiben, die Blutspende in Ermangelung von Resonanz geschlossen werden muss.

Neuer Blutspendeleiter beim DRK Fröndenberg: Ehrenamtliche werden weiter gesucht

Mit dem Blutspende-Fahrzeug ist Frank Brockbals nun in die Ortsteile zu den verschiedenen Einsatzorten unterwegs. © Hornung

In Fröndenberg ist zuletzt die Räumlichkeit in Westick weggefallen. Jetzt sucht das DRK-Team nach neuen Räumen, entweder in Westick oder in Bausenhagen, in denen die Blutspende organisiert werden kann.

Menschen, die Blut spenden möchten, werden weiter gesucht. Die Blutspende ist etwa alle acht Wochen möglich. Es gibt einige Krankheiten, bei denen von der Blutspende abgeraten wird. Dazu ist vor Ort ein Arzt anwesend. Erstspender füllen einen ausführlichen Fragebogen aus. Wer bereits häufiger gespendet hat, beantwortet weniger Fragen. Nachdem es vom Arzt grünes Licht gab, wird das Blut abgenommen. Anschließend gibt es Essen und Getränke.

Offener Dienstabend für interessierte Bürger

Am Freitag, 24. Januar, führt das DRK eine Schülerblutspende in der Gesamtschule durch. Der nächste offene Blutspendetermin ist am 20. Februar, 16.30 bis 19.30 Uhr im Gemeindehaus Frömern.

Wer grundsätzlich Interesse hat, sich für das DRK in Fröndenberg zu engagieren, kann am Montag, 10. Februar, ab 18 Uhr zum Dienstabend ins DRK-Heim am Harthaer Platz kommen.

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