Neue Stadtbücherei in Fröndenbergs Stadtmitte soll mit Paukenschlag eröffnen

dzStandortgespräche

Die Stadt treibt die Planungen für die neue Bücherei voran. Die Suche nach einem Standort läuft auf Hochtouren, um 2020 eröffnen zu können. Ganz bewusst soll es dabei eine Lücke im Übergang von alt zu neu geben.

Fröndenberg

, 26.06.2019, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Rathaus wird zurzeit ein Konzept für eine neue Stadtbücherei erarbeitet. Derweil wird die Suche nach einem Standort konkreter. Das neue Domizil soll zentral in der Stadtmitte liegen und im nächsten Jahr seine Pforten öffnen – die Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt.

Stadt will von Fördertöpfen profitieren

Der Rat hatte sich dafür entschieden, nach dem Ruhestand von Brigitte Kern, die in ihrem Bücherparadies die Stadtbücherei beherbergt, eine moderne Lösung für einen Kultur- und Bildungsort Stadtbücherei konzipieren zu lassen. Hiermit ist Doris Wehowski beauftragt, die die Bibliothek und Mediothek in der Gesamtschule betreut. Der erste Teil des Konzeptes befasst sich mit der Vernetzung der Bücherei mit anderen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren und ist bereits Ende Mai bei der Fachstelle für öffentliches Bibliothekswesen vorgestellt worden. „Das Konzept wird sehr begrüßt“, vermeldete der neue Fachbereichsleiter Ole Strathoff am Dienstag im Schulausschuss. Das ist wichtig, weil man von Förderdertöpfen profitieren will.

»Das Konzept wird sehr begrüßt.«
Fachbereichsleiter Ole Strathoff

Das Gesamtkonzept, das auch die künftigen Zielgruppen und Angebote benennt, muss für einen möglichen Zuschlag bis zum 31. Juli in Düsseldorf vorliegen. Welche Kosten die Stadt selbst tragen muss, kann bis dahin nicht ermittelt werden. Unterdessen will die Stadt sich in der Standortfrage über den Sommer „Klarheit verschaffen“ so Strathoff. Mehrere Domizile in der Innenstadt sind ins Auge gefasst. Anfang Juli führt man ein Gespräch mit einem Immobilienverwalter.

Neuer Standort sollte medienwirksam eingeweiht werden

Wenn alles nach Plan läuft und die Stadt bis zum 31. Oktober den Förderantrag stellt, ist trotzdem ein nahtloser Übergang vom Bücherparadies zu einem neuen Bibliotheksstandort nicht möglich. Das hat zwei Gründe: Die Fördermittel können erst zugesagt werden, wenn der Landeshaushalt für 2020 verabschiedet ist. Das schlagendere Argument ist ein anderes. Die Fachstelle hat darauf hingewiesen, dass ein nahtloser Übergang gar nicht sinnvoll ist und ausdrücklich empfohlen, die neue Stadtbücherei mit „einem Paukenschlag“ zu eröffnen. Eine medienwirksame Einweihung würde das neue Konzept viel besser zur Geltung bringen als ein „schleichender Übergang“. Um Spannung aufzubauen seien auch Lesungen oder Besuche von Künstlern im Rohbau des neuen Standorts denkbar. Und vielleicht lasse sich sogar eine Ausleihe von Büchern übergangsweise in kleinerem Umfang ermöglichen, so Ole Strathoff.

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