Die Sporthalle 5 der Gesamtschule Fröndenberg (Foto) zählt bei den Schülern ohnehin nicht zu den beliebtesten Hallen. Grund dafür ist die oft etwas stickige Luft. Mit dem Umbau der Gesamtschule soll sich das ändern – jetzt werden wegen der Corona-Pandemie und der Aerosole in der Raumluft die Fassaden- und Fenstersanierung der Sporthallen 1 und 5 sogar vorgezogen. © Archiv/Udo Hennes

Nachbesserungsbedarf: Turnhallen-Fenster an der Gesamtschule sind zu klein

Die Turnhallen-Fenster an der Gesamtschule Fröndenberg sind zu klein. Durch die Pandemie muss die geplante Sanierung vorgezogen und nachgebessert werden.

In den Turnhallen der Gesamtschule gibt es ein Problem, das besonders in der Zeit von Corona eine besondere Bedeutung und Tragweite bekommt: Die Hallen 1 und 5 verfügen nur über eine geringe Fensterfläche und relativ kleine, einfache Kippfenster, die eine Querlüftung nicht ermöglichen. Während in den weiteren Sporthallen ausreichend Belüftungsmöglichkeiten gegeben sind, genügen die Kippfenster in den äußeren Hallen nicht den Corona-Schutzmaßnahmen für das regelmäßige Lüften.

Deshalb sollen die Fenster an den Stirnseiten des Turnhallenbaus nun durch größere, energetisch effiziente Fenster ersetzt werden. Dann dürfen die Hallen auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wieder durchgehend von wechselnden Gruppen genutzt werden.

Bauarbeiten richten sich nah Abiturphase

Die Maßnahmen waren bereits vorher im Zuge einer energetischen Sanierung geplant, nun aber im Zuge von Corona vorgezogen worden. Ursprünglich sollten sie erst im Jahr 2024 saniert werden, wie Ulrike Linnenkamp, Pressesprecherin der Stadt, erklärt.

Damit unverzüglich mit den Maßnahmen begonnen werden konnte, wurden im laufenden Investitionshaushalt rund 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Austausch der Fenster beginnt nach Ostern und dauert etwa zwei Wochen. Damit es während der Abiturphase nicht zu Lärmbelästigungen kommt, wird der Ablauf mit der Gesamtschule abgestimmt.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg / Holzwickede
Jahrgang 1995, aufgewachsen am Rande Mendens mit mehr Feldern als Häusern drumherum. Zum Studieren nach Köln gezogen, 2016 aber aus Sehnsucht ins Sauerland zurückgekehrt. Hat in der Grundschule ihre Liebe ans Schreiben verloren und ist stets auf der Suche nach spannenden Geschichten.
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Lisa Dröttboom