Hier werden sich erst mal keine Badegäste mehr in die Sonne legen: Im Fröndenberger Löhnbad wurde der Abwasserkanal von einer Wurzel beschädigt. © Stadtwerke
Fröndenberger Löhnbad

Nach Wasserschaden im Löhnbad: Qualität des Badewassers wird im Labor untersucht

Erst der Schaden an einem Abwasserkanal, dann starker Regen: Diese Verkettung unglücklicher Ereignisse sorgt dafür, dass das Löhnbad weiter geschlossen bleibt. So sah es dort nach dem Wasserschaden aus.

Stadtwerke-Bäderleiter Dirk Jürgens geht davon aus, dass das Löhnbad bis spätestens zum Ende der Woche hin wieder öffnen kann. Der in der vergangenen Woche durch eine Wurzel verursachte Schaden am Abwasserkanal ist am Folgetag bereits repariert worden. Jetzt werden Wasserproben im Labor untersucht.

Obwohl das Becken gereinigt und augenscheinlich wieder nutzbar sei, hätten sich die Stadtwerke in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Unna dazu entschieden, das Badewasser gründlich zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Qualität für den Menschen unbedenklich ist.

Nötig wurde die Wasserprobe, weil es einen Tag nach dem Schaden am Abwasserkanal so stark geregnet hatte, dass verunreinigtes Wasser ins Becken gelangte. Wie viel Schmutzwasser sich auf der Liegewiese angesammelt hat, zeigen nun Fotos der Stadtwerke.

Während dieser Bereich der Liegewiese weiter gesperrt bleibt, soll der Badebetrieb bald wieder starten.
Während dieser Bereich der Liegewiese weiter gesperrt bleibt, soll der Badebetrieb bald wieder starten. © Stadtwerke © Stadtwerke

Im Labor würden nun nicht nur die Standardwerte, sondern auch noch weitere mit dem Gesundheitsamt abgesprochene Werte überprüft, erklärt Dirk Jürgens. Aus diesem Grund kann er auch noch nicht ganz klar sagen, wann es grünes Licht für den Badebetrieb gibt.

Doch sobald ein Ergebnis mit unbedenklichen Werten vorliege, könne das Bad von einem Tag auf den anderen wieder öffnen. Lediglich der überschwemmte Bereich der Liegewiese wird noch gesperrt bleiben.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung
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