Nach Straftaten dauert Klärung der Herkunft

dzAsylbewerber in Untersuchungshaft

Der Asylbewerber, der Anfang August ein Dienstfahrzeug der Stadt Fröndenberg demoliert hatte, sitzt weiter in Untersuchungshaft. Polizei und Ausländerbehörde bemühen sich, die Herkunft des Mannes zu klären.

Fröndenberg

, 27.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Der 28-jährige Asylbewerber, dem eine Reihe von Straftaten in Fröndenberg und Unna zur Last gelegt werden, sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft - und wird mindestens bis zum nächsten Haftprüfungstermin auch dort bleiben. Das bestätigte die Kreispolizeibehörde Unna auf Nachfrage. In Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde des Kreises Unna sei man bemüht, die Herkunft des Mannes zweifelsfrei zu klären. Erst wenn das geschehen sei, könne der Mann in sein Heimatland zurückgebracht werden.

Landrat Michael Makiolla geht allerdings davon aus, dass das noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Derzeit spreche zwar einiges dafür, dass der 28-Jährige aus der Elfenbeinküste komme, weshalb man bereits mit der Botschaft des westafrikanischen Landes in Verbindung stehe. „Wir sind allerdings nicht die Einzigen, die der Botschaft Personen vorführen wollen, deshalb dauert das einige Zeit“, so Makiolla.

Zuletzt hatte die Pressestelle der Kreisverwaltung auf einen Termin im Dezember verwiesen. „Wir werden über die Zentrale Ausländerbehörde versuchen, das zu beschleunigen“, ergänzte Makiolla nun. „Denn erst wenn die Botschaft bestätigt, dass es sich um einen Staatsbürger der Elfenbeinküste handelt, können wir den Mann ins Flugzeug setzen – ansonsten lässt die Elfenbeinküste ihn gar nicht erst einreisen und schickt den Mann postwendend zurück.“

In die Bundesrepublik eingereist war der 28-jährige, der übrigens selbst wieder zurück möchte in seine Heimat, mit einer Geburtsurkunde.

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