Nach erstem Corona-Fall in Menden: Rathaus äußert sich zu Quarantäne-Gerüchten

dzMitarbeiterin ist Kontaktperson

„In Menden brodelte die Gerüchteküche“, sagt Stadtsprecher Johannes Ehrlich – nach Befürchtungen, das Rathaus stünde unter Quarantäne.

Fröndenberg, Menden

, 12.03.2020, 14:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Coronavirus ist in Fröndenbergs Nachbarstadt Menden angekommen und hat dort am Mittwoch auch für Wirbel im und um das Rathaus gesorgt. Während das Gesundheitsamt die erste Infektion am Mittwoch bestätigte, gingen Gerüchte um, dass eine ganze Abteilung im Rathaus, gar das ganze Rathaus, unter Quarantäne stünden.

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Stadtsprecher Johannes Ehrlich klärt am Donnerstag auf Nachfrage auf: Tatsächlich habe das Mendener Rathaus am Mittwoch eine Verwaltungsmitarbeiterin „in Quarantäne schicken müssen“, sagt er. „In Menden brodelte daraufhin die Gerüchteküche.“

Quarantäne-Fall im Rathaus hat nichts mit Infektion in Menden zu tun

Die Mitarbeiterin habe allerdings nichts mit dem ersten Corona-Fall in Menden zu tun. Sie lebe nicht in Menden und auch nicht im Märkischen Kreis. Sie habe am Mittwoch vormittags während der Arbeit den Anruf erhalten, dass sie sich als Kontaktperson eines bestätigten Verdachtsfalls in ihrer Heimat direkt in Quarantäne begeben soll.

Das habe den Betrieb im Rathaus allerdings kaum gestört. Nach Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sei der Arbeitsplatz der Kollegin gereinigt und desinfiziert worden, weitere Maßnahmen mussten nicht ergriffen werden, so Stadtsprecher Johannes Ehrlich.

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