Mit Touch-Displays und iPad-Koffern werden Fröndenbergs Schulen digital

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Kreidetafel und Schulheft verschwinden nach und nach aus den Klassenräumen der Stadt. Nachgerüstet wird mit digitalen Unterrichtsmaterialien wie iPads und Touch-Displays.

Fröndenberg

, 16.02.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fröndenberg hat seinen Medienentwicklungsplan fortgeschrieben und treibt damit die Digitalisierung an den Schulen voran. Wie eine Umfrage im vergangenen Jahr gezeigt hat, stehen die Schulen der Ruhrstadt im Vergleich zu anderen Kommunen digital bereits jetzt gut da. Das hält die Verwaltung allerdings nicht davon ab, noch einmal 22 Touch-Displays inklusive PCs und sechs neue iPad-Koffer, mit denen jeweils ganze Klassen ausgestattet werden können, auf die Einkaufsliste zu setzen.

Im städtischen Haushalt sind für die Beschaffung der iPad-Koffer rund 61.800 Euro vorgesehen. Die Touch-Displays sollen rund 160.000 Euro kosten.

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Während es an der Gesamtschule Fröndenberg schon einige Jahre spezielle iPad-Klassen gibt, könnten mit den neuen iPads Grundschüler schon früh an die Technik herangeführt werden.

Der Schulausschuss muss nun nur noch grünes Licht geben. Dann kann die Stadt die Beschaffung der neuen Medien ausschreiben beziehungsweise frei vergeben.

Die beste Technik an den Schulen nützt ohne ein starkes WLAN allerdings wenig. Währen die Gesamtschule bereits über eine schnelle Datenleitung und gute WLAN-Ausleuchtung verfügt, hinkten die Grundschulen, vor allem die Sonnenberg-Schule, noch hinterher. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Langschede daher mit dem Ausbau der Infrastruktur begonnen.

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