Messerangriff im Himmelmannpark: Anklage lässt noch auf sich warten

dzMordversuch

Die Umstände eines Messerangriffs im Himmelmannpark hatte selbst der Staatsanwalt als mysteriös, nebulös und kurios bezeichnet. Derweil wartet der Beschuldigte weiter auf die Anklage.

Fröndenberg

, 14.01.2020, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein zur Tatzeit 30-jähriger Fröndenberger steht unter dem dringenden Tatverdacht eines versuchten Mordes im Himmelmannpark – seit Ende Oktober sitzt der Mann in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund teilte am Dienstag auf Anfrage mit, dass noch keine Anklage erhoben worden sei. Möglicherweise sind aber schon bald die Ermittlungen endgültig abgeschlossen.

Der Beschuldigte bleibt aber bis auf Weiteres in U-Haft. Die Zulässigkeit könne jederzeit auch durch die Staatsanwaltschaft überprüft werden; an dem dringenden Tatverdacht habe sich aber nichts geändert.

Spätestens vor dem Eröffnungsbeschluss für das Strafverfahren durch das Landgericht Dortmund wird die Verhängung der U-Haft nochmals überprüft.

Der Messerangriff am späten Abend des 18. Oktobers auf einen 25-jährigen Mendener war zuerst von der Staatsanwaltschaft als Notwehrtat gewertet und der Verdächtige nicht in Haft genommen worden.

Erst die Aussage des zunächst vernehmungsunfähigen Opfers führte zur Anordnung der U-Haft gegen den Fröndenberger.

Die Tat und ein weiterer Überfall auf eine Frau im Himmelmannpark hatte unter anderem zu einem Antrag der SPD geführt, den Park nachts besser zu beleuchten.

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