Mehr Geld für Grünpflege soll 2019 „Erscheinungsbild der Stadt“ verbessern

dzErhöhung des Etatpostens

Freude bei Antragsteller Olaf Lauschner über mehr Geld für Grünschnitt – man werde nun aber auch genau beobachten, wie die Mittel eingesetzt werden und ob sie überhaupt ausreichen.

Fröndenberg

, 13.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Es war einer jener Anträge in der Ergänzungsliste zum Haushaltsentwurf, über den noch in der letzten Sitzung des Rates abgestimmt werden musste: 22.500 Euro sollen 2019 für eine „Intensivierung der Reinigungsintervalle“ bei der Pflege der städtischen Grünflächen ausgegeben werden. Eingebracht durch die CDU-Fraktion stimmten am Ende alle Fraktionen für die Erhöhung des Etatpostens. Angeregt hatte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Olaf Lauschner die Maßnahme. Der Antrag sei in der Vergangenheit stets von der Ratsmehrheit von SPD und Grünen abgelehnt worden. Die SPD stimmte diesmal ohne Umschweife zu. Zwar keinen Widerspruch gab es hierzu auch von der Fraktion der Grünen. Die Zustimmung verband Fraktionsvorsitzender Martin Schoppmann aber mit der lakonischen Bitte an die Verwaltung, dass ein bereits länger zurückliegender Antrag seiner Fraktion, eine städtische Fläche als Blühwiese herzurichten, nun in Bälde ebenfalls umgesetzt werde.

„Zum Image der Stadt gehört auch ihr Erscheinungsbild“

Antrag – Zustimmung – Ausführung. Nicht immer funktioniert der Dreiklang offenbar so, wie die Politik sich das vorstellt. Daher will nun auch Olaf Lauschner ein Auge darauf haben, ob die Pflege der Grünflächen tatsächlich intensiviert wird. Heckenschnitt sei durchaus häufiger als einmal im Jahr angezeigt. „Wir wollen ja etwas für das Image der Stadt tun und dazu gehört auch das Erscheinungsbild“, so Lauschner. In diesem Sommer hatte sich bereits FWG-Ratsmitglied Peter Radzko mehrfach in Ausschüssen über vernachlässigte Grünflächen beklagt. So war zum Beispiel das Ehrenmal am Friedhof in Dellwig stark mit Unkraut bewachsen. „Wir werden das 2019 beobachten und sehen, ob der Etatposten ausreicht oder ob wir nachjustieren müssen“, kündigte Olaf Lauschner an.

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