Die Maskenpflicht gilt in Fröndenberg neuerdings nicht mehr nur beim Marktreiben auf dem Bruayplatz (Symbolbild). © dpa

Maskenpflicht für einen Risikobereich in der Fröndenberger Innenstadt

Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird in Fröndenberg ausgedehnt. Nachdem die Landesregierung die „Gefährdungslage 2“ eingeführt hatte, musste die Stadt dem Kreis Unna risikoreiche Orte nennen.

Die Coronaschutzverordnung des Landes schreibt eine Maskenpflicht neuerdings für solche Orte vor, an den „der Mindestabstand kaum einzuhalten ist“. Die Stadt Fröndenberg hat dem Kreis einen solchen Ort genannt.

„Regelmäßig stark frequentierte Außenbereiche wie Fußgängerzonen“ – an solche Orte hat die Landesregierung bei ihrer Verordnung gedacht. Für Fröndenberg wird nun der Bereich unter den Arkaden an der Winschotener Straße ab Dienstag, 20. Oktober, als ein solches risikobehaftetes Gebiet eingeordnet.

Man habe erst am Montagmorgen im Stab für außergewöhnliche Ereignisse im Rathaus über mögliche Orte für eine Maskenpflicht beraten, sagte Christoph Börger auf Nachfrage dieser Redaktion.

Der recht schmale Pfad, an dem unter anderem der stark besuchte Rossmann-Drogeriemarkt liegt, berge die bekannten Risiken. Man könne dort, weil der Weg von den Häuserwänden bzw. von einer Hecke eingerahmt wird, nicht ausweichen und daher auch keinen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, so der Leiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung.

Die Stadtverwaltung halte diese Zone von kaum 150 Meter Länge allerdings auch für den einzigen schützenswerten Bereich in der Innenstadt. Dieser sei aber besonders zu schützen; schließlich befänden sich hier auch mehrere Arztpraxen.

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Redaktion Fröndenberg
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Marcus Land