Maria Demandts Bilder im Kettenschmiedemuseum sind „Schokolade für die Seele“

dzKultur

Das Kettenschmiedemuseum ist für vier Tage nicht nur ein Ort, der an die Industriegeschichte erinnert. Er ist bis zum 6. Oktober auch Galerie: Die Kamenerin Maria Demandt stellt dort aus.

Fröndenberg

, 03.10.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Ambiente im Kettenschmiedemuseum bezeichnet Maria Demandt als einzigartig. Die Kamenerin ist im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt von dem Projekt „Kunst in Ketten“. „Dass ich meine Bilder mal hier zeigen würde, hätte ich nie gedacht“, frohlockt die Künstlerin.

Am Tag der Deutschen Einheit wurde die Ausstellung eröffnet, noch bis Sonntag, 6. Oktober, sind die Bilder von Maria Demandt dort zu sehen, wo zu Schauzwecken und bei Hochzeiten immer noch Kettenglieder geschmiedet werden. Sie hängen – wie es der Titel der Kunstaktion verlangt – an Ketten, schweben damit auch ein Stück frei im Raum.

23 Bilder hat die Künstlerin, die an allen Öffnungstagen selbst vor Ort sein wird, mitgebracht. „Die Auswahl fiel gar nicht so leicht“, sagt sie. Letztlich hat sie sich für besonders farbenfrohe Acrylbilder entschieden, in Anlehnung an den Ausstellungstitel „Farbenfeuer“.

Alle Bilder sind täglich von 10 bis 16 Uhr im Kettenschmiedemuseum zu sehen, können aber auch gekauft werden.

Künstlerin in Fröndenberg sehr präsent

Norbert Muczka, der sonst Gäste durch das Industriemuseum führt, gab eine Einführung in die Ausstellung. Und er stellte fest, dass Maria Demandt in Fröndenberg alles andere als eine Unbekannte ist. „Von unserer Kreativ-Ausstellung in der Gesamtschule kenne ich sie. Aber auch in unserer Rathausgalerie, in unserer Sparkasse, im Golfclub Gut Neuenhof und im Hof Sümmermann in Fröndenberg hat sie bereits ausgestellt“, erklärte Muczka den Gästen der Vernissage – und fügte selbstbewusst hinzu: „Jetzt kommt zwangsläufig die Krönung.“

Ausstellung

Noch bis Sonntag geöffnet

  • Die 12. Ausstellung im Rahmen von „Kunst an Ketten“ ist noch bis Sonntag, 6. Oktober, täglich von 10 bis 16 Uhr im Kettenschmiedemuseum an der Ruhrstraße 12 in Fröndenberg zu sehen.
  • Alle ausgestellten Werke sind auch käuflich zu erwerben.
  • Informationen über Maria Demandt gibt es auch auf ihrer Internetseite www.maria-demandt.de.

Muczka erinnerte an das Motto der Künstlerin. „Keine Richtung und doch ein Weg“, beziehe sich auf die Vielfältigkeit von Demandts Arbeiten. „Auf jeden Fall ist hier jetzt viel Musik drin“, erklärte die Kamenerin. „Alle Bilder sind mit Musik gemalt.“ Und: Sie stehen zugleich für zahlreiche Emotionen. Von großer Freude bis hin zu Selbstzweifeln sei alles dabei so Demandt.

„Meine Bilder sollen Schokolade für die Seele sein“, sagt die Malerin. Muczka hatte echte Schokolade für die Kamenerin parat. Und weil man Schokolade am liebsten gemeinsam mit anderen verzehrt, hofft Maria Demandt, dass zahlreiche Besucher ins Kettenschmiedemuseum kommen, um ihre Bilder zu betrachten.

Das dürfte so sein – schließlich findet in der Ruhrstadt am Sonntag, 6. Oktober, auch der Bauernmarkt statt. Und der ist ein echtes Zugpferd.

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