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Luftballons der AfD kommen in Fröndenberg auch bei Flüchtlingskindern gut an

dzProtestaktion

Geflüchtete und Vertreter der Fröndenberger Politik trafen sich am Rande des Feuerwehrtags, um noch einmal für die Europawahl zu mobilisieren. Und um ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Fröndenberg

, 25.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Wie berichtet gefiel es vielen Fröndenbergern nicht, dass die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) am Rande des Leistungsnachweises der Feuerwehren im Kreis Unna ihren Stand aufbauen wollte. Die Stadtverwaltung hatte in diesem Zusammenhang noch einmal erläutert, dass alle demokratisch legitimierten Parteien, sofern Platz vorhanden, Wahlwerbestände im öffentlichen Raum aufstellen können.

So hatte sich der Patenschaftskreis für Flüchtlinge kurzfristig entschlossen, mit einem eigenen Stand zwar nicht für eine Partei, aber für Vielfalt und Toleranz zu werben. Und auch diese Aktion wurde von der Stadt genehmigt. Genauso wie Stände von SPD, CDU und Grünen, die kurzfristig auf den Zug mit aufgesprungen sind. Damit wollten die Fraktionen einheitlich ein Zeichen setzen, sich von politischen Positionen rechts gerichteter Parteien abgrenzen.

Luftballons der AfD kommen in Fröndenberg auch bei Flüchtlingskindern gut an

Kinder konnten vor dem Stand des Patenschaftskreises ein Wahl-Schaf aus Frömern bemalen. © Patenschaftskreis

Flüchtlingskinder bemalen Schaf für Wahl-Aktion

Die Fröndenberger Flüchtlingskinder haben vor dem Info-Stand des Patenschaftskreises ein Schaf der Wahl-Aktion der Evangelischen Jugend Frömern gestaltet. Aus der Kirchengemeinde kam auch reichlich Infomaterial zur Wahl. „Die Luftballons der AfD kommen auch bei den Flüchtlingskindern gut an“, freute sich Susanne Hippenstiel vom Patenschaftskreis.

Insgesamt verlief die spontane Protestaktion, an der sich auch Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe beteiligte, friedlich.

Luftballons der AfD kommen in Fröndenberg auch bei Flüchtlingskindern gut an

Viele Politikerinnen und Politiker sowie auch der Bürgermeister unterstützten den spontanen Protest. © Patenschaftskreis

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