LTE-Netz: Telekom wird Funkloch auf der Hohenheide nicht stopfen

dzMobilfunk

Die Telekom will Mobilfunk über das schnellere 4G-Netz künftig in einigen Ortsteilen ermöglichen. Obwohl das Unternehmen dort selbst ein Funkloch bestätigt hatte, soll die Hohenheide aber nicht profitieren.

Fröndenberg

, 16.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ hatte Fröndenberg mit seinem Antrag Erfolg: Der Mobilfunkanbieter wird ab Ende des Jahres mögliche Standorte für die notwendigen Sendemasten prüfen. Die Hohenheide bleibt aber außen vor.

Die Telekom meldete sich am Montag auf eine konkrete Anfrage dieser Redaktion, nachdem in einer Pressemitteilung in der vergangenen Woche Frömern, Warmen, Neimen und allgemein „Fröndenberg“ als Standorte genannt worden waren.

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„Fröndenberg/Ruhr ist mit vier Standorten dabei. Das betrifft die Ortsteile Bentrop Frömern, Neimen und Warmen“, teilte nun ein Sprecher des Unternehmens mit. Es ist also Bentrop statt der Hohenheide dabei.

Als sich die Stadt auf Anregung der SPD-Fraktion und nach einem entsprechenden Ratsbeschluss im November 2019 um die Teilnahme an der Aktion bewarb, hatte die Telekom Funklöcher in ihrem LTE-Netz für die Hohenheide wie auch für Frömern und Neimen bestätigt.

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Die von der Stadt eingereichten Standort-Vorschläge für die Mobilfunkmasten „haben unsere Funknetzplaner vorab auf ihre funktechnische Eignung geprüft“, so der Sprecher weiter. Es müssten aber noch Vor-Ort-Begehungen stattfinden – nur so ließe sich feststellen, ob die vorgeschlagenen Standorte tatsächlich geeignet sind. Die Begehungen starten ab Ende dieses Jahres. „Verlaufen diese positiv, wird ein Anmietvertrag unterschrieben. Danach kann der Bau starten“, heißt es.

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