Linden von der Ostmarkstraße tauchen auf dem Christkindelmarkt wieder auf

dzNach Fällarbeiten

Ihre Fällung war in Fröndenberg ein Politikum. Später sollten Bildhauer dafür sorgen, dass aus den Linden der Ostmarkstraße Kunst wird. Alternativ haben das jetzt Familien erledigt.

Fröndenberg

, 11.12.2019, 09:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu Kunst sind sie letzten Endes nicht geworden, dennoch haben die Linden von der Ostmarkstraße in diesem Jahr viele Menschen glücklich gemacht. Vor allem viele kleine Menschen.

Nachdem der Antrag der SPD, einen Bildhauerworkshop mit dem Holz der einstigen Problem-Bäume zu organisieren, unter anderem an der Holzqualität scheiterte, sollte eine neue Verwendung für die extra eingelagerten Stämme gefunden werden.

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Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, das Holz an örtliche Kindergärten und Schulen zu vergeben. Das ist jetzt passiert. Angefangen bei den Kindergärten war das Interesse an den alten Linden, die in dicke Baumscheiben zersägt wurden, so groß, dass die Stadt bei den Schulen gar nicht mehr angefragt hat.

Kleine Kunstobjekte gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen

Zwar gibt es die Überreste der Bäume nun nicht als professionelle Kunstobjekte –wie einst geplant – in den Ortsteilen zu bestaunen. Es wird sie als Kunst oder Vogelhäuschen, von Kindergarteneltern gefertigt, aber auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen geben.

Damit nimmt das jahrelange Hin und Her um die Bäume der Ostmarkstraße, ihre Fällung und spätere Weiterverwendung nun in der Vorweihnachtszeit 2019 ein Ende.

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