Lesen am Ladentresen im Fröndenberger Westen

dzStadtteilkonferenz

Im Westen soll eine neue Veranstaltungsreihe entstehen. Diese – und noch viel mehr – stand auf der Tagesordnung der Stadtteilkonferenz West.

Fröndenberg

, 02.10.2018, 09:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mal was ganz anderes“, hat sich die Stadtteilkonferenz vorgenommen, wie Andreas Hennemann mitteilt. Kleine Lesungen an unterschiedlichen Orten des Handels oder der Industrie sollen die Bürger aus dem Ort zusammenbringen, aber auch Menschen aus ganz Fröndenberg ansprechen.

Dabei ist jeweils das Team des Geschäfts für die Auswahl der Literatur zuständig. Lediglich einen kurzen Impuls, etwa 15 Minuten, wünschen sich die Organisatoren von der Stadtteilkonferenz von den Gastgebern. Anschließend können alle Gäste gemeinsam in die Diskussion zum jeweiligen Thema einsteigen. Und weil das alles direkt am Verkaufstresen stattfinden soll, trägt die Veranstaltungsreihe den Namen „Tresen Lesen“.

Dabei haben sich Andreas Hennemann und seine Kollegen von Städten im Ruhrgebiet inspirieren lassen, in denen Kultur oft Industriestätten füllt. Im Westen seien es eben die vielen kleinen Geschäfte und Betriebe, die jeweils zum Standort einer Lesung werden könnten.

Den Start macht die Hubertus Apotheke an der Grenze von Dellwig zu Langschede. Gastgeberin Anne Burmester hat die neue Veranstaltungsreihe zusammen mit Jochen Preising während der Stadtteilkonferenz West vorgestellt. Der Freude an Büchern, am Lesen sowie am Zuhören werde hier Rechnung getragen. „Tresen Lesen“ soll zur Bereicherung im Westen werden.

Der erste Termin ist am 24. Oktober um 19 Uhr. Die Reihe wird lose fortgesetzt.

Schulwegsicherheitsbanner sind aufgehängt

Wo im Westen auch der Schuh drückt, die Stadtteilkonferenz greift Themen auf und entwickelt Lösungsvorschläge. Oft ist es der Straßenverkehr, der für Ärger bei den Bürger sorgt. Einige Anträge der Konferenz werden gerade von der Stadt bearbeitet. Andreas Hennemann stellte den Stand der Bürgeranliegen vor:

Die Sanierung der Ardeyer Straße könne erst mit Abschluss der Bauarbeiten an der B 515 beginnen. Die Laterne am Heideweg werde voraussichtlich 2019 eingerichtet. Die Schulwegsicherheitsbanner, die sich die Eltern aus dem Westen gewünscht hatten, wurden von der Kreisverkehrswacht und Klaus Bönig aufgehängt. Die Mittel für einen der Banner stammen aus der Kasse der Stadtteilkonferenz West.

Als Gast war diesmal Christoph Börger vom Fachbereich II der Stadtverwaltung geladen. Er berichtete über die Aufgaben seines Teams für Sicherheit, Ordnung und Soziales. Unter anderem konnte der Mitarbeiter der Stadt berichten, dass gerade ein Schulwegsicherheitskonzept erstellt wird. Gerade die Sicherheit der Schulkinder an den viel befahrenen Ortsdurchgangsstraßen im Westen war immer wieder Grund zur Sorge bei den Eltern dieser Stadtteile, sodass sie die Bemühungen der Stadt begrüßten.

Website für den Westen

Andreas Hennemann wies die Anwesenden der Stadtteilkonferenz noch einmal auf den Internetauftritt „Wir bewegen den Westen“ hin. Mit Verlinkungen und Terminen soll die Seite lebendiger werden. Gegebenenfalls wird sie von Ludwig Steenhuis generalüberholt.

Ein Workshop zur rechtssicheren Vereinsführung soll bald angeboten werden.

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