Die Freiwillige Feuerwehr ist am Samstag, 19. Juni, zu einem Bergungseinsatz an die Ruhr bei Westick gerufen worden. © privat
Tote Person gefunden

Leiche in Ruhr: Feuerwehren aus Fröndenberg und Menden beenden Einsatz

Die Feuerwehren Fröndenberg und Menden haben ihren Bergungseinsatz an der Ruhr am späten Abend beendet. Die alarmierten Kräfte mussten eine Leiche aus dem Wasser holen.

Ende des Einsatzes für die Feuerwehr an der Ruhr zwischen Fröndenberg und Menden: Gegen 21.45 Uhr hatten die alarmierten Kräfte eine Leiche aus dem Wasser geborgen.

Ein großes Aufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg am Abend im Bereich der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße und des Penny-Marktes hatte die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich gezogen.

Im Bereich des Wehres Westick war eine leblose Person angeschwemmt worden. Die Feuerwehren aus Fröndenberg und Menden bargen die Leiche aus der Ruhr (Archivfoto). © Archiv/Stadtwerke Fröndenberg Wickede © Archiv/Stadtwerke Fröndenberg Wickede

Bereits um 17.35 Uhr war laut Kreisleitstelle der Polizei im Märkischen Kreis die Alarmierung eingelaufen, dass im Bereich Menden-Schwitten eine leblose Person in der Ruhr treibt. Auch die Leitstelle des Kreises Unna bestätigte den Bergungseinsatz.

Fröndenbergs Feuerwehrchef Jörg Sommer hatte zuvor bestätigt, dass die Leiche am Westicker Wehr angeschwemmt worden war, allerdings auf Mendener Seite.

Die Fröndenberger Wehrleute unterstützen ihre Kameraden aus Menden von der diesseitigen Ruhrseite aus, weil die Ruhrstädter über ein Motorboot verfügen, wie Sommer am späteren Abend ergänzte.

Die Kriminalpolizei hatte sich ebenfalls am Fundort eingefunden. Weder die Kreisleitstelle der Polizei noch der Feuerwehr im Märkischen Kreis konnten bis 22 Uhr weitere Angaben zu dem Einsatz und zur Todesursache machen.

Die Todesursache im berichteten Fall ist bislang nicht bekannt. Rein vorsorglich geben wir die folgenden Hinweise: Wenn Sie selbst depressiv sind, wenn sie Suizid-Gedanken plagen, dann kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge im Internet oder über die kostenlose Hotlines 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 oder 116 123. Die Deutsche Depressionshilfe ist in der Woche tagsüber unter 0800 / 33 44 533 zu erreichen

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Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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Marcus Land

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