Nach schwerem Defekt: Lehrschwimmbecken der Overbergschule geht wieder in Betrieb

dzSchwimmunterricht

Die Schülerinnen und Schüler der Overbergschule können wieder im eigenen Gebäude Schwimmen lernen – und auch der Vereinssport kann aufatmen. Bald ist das Lehrschwimmbecken wieder nutzbar.

Fröndenberg

, 22.10.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wollte die Stadtverwaltung das Lehrschwimmbecken an der Overbergschule schon nach den Sommerferien wieder öffnen, doch die Arbeiten waren aufwendiger als zunächst gedacht. Diesmal sollte alles gründlich und mit der nötigen Zeit erledigt werden – damit nicht schon nach kurzer Zeit neue Schäden den Schwimmunterricht vermiesen.

Ab Montag, 28. Oktober, können Schülerinnen und Schüler sowie auch die Schwimmer der DLRG-Sportler des TV Jahn und der SV Bausenhagen wieder ins Wasser springen. „Schulen und Vereine sind bereits informiert, dass es wieder losgehen kann“, freut sich Stefan Betzinger, Leiter der Bauverwaltung, über die Rettung des Beckens. Eigentlich wurde es erst vor rund zehn Jahren vollständig saniert. Inzwischen ist es seit über einem Jahr wieder geschlossen.

Es gab gravierendere Mängel als hinterspülte Fliesen

Geschichte des Beckens

Immer wieder gab es Probleme

  • Immer wieder musste das Bad in den 2000er Jahren geschlossen werden, weil die veraltete Technik streikte. Eine eigens ins Leben gerufene Schwimmbadkommission schlug im Jahr 2007 vor, sowohl das Lehrschwimmbecken als auch die August-Schröer-Halle zu sanieren.
  • Am 5. März 2008 genehmigte der Rat Mittel für die Sanierung. Im Sommer 2008 wurde das Bad stillgelegt. Als sich Anfang 2009 herausstellte, dass sich die Verwaltung verkalkuliert hatte und die Sanierung rund 430.000 Euro teurer würde, kam der Ratsbeschluss ins Trudeln.
  • Im März 2009 starten Vereine und Schulpflegschaften eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Beckens. Bis kurz vor der Kommunalwahl kamen 4300 Unterschriften zusammen, was die Politik unter Zugzwang setzte. Am 24. Juni 2009 sprach sich der Rat zum zweiten Mal für die Sanierung aus. Diese wurde im Februar 2010 in Angriff genommen.

Weil die Fliesen hinterspült waren, musste das Becken vollständig zurückgebaut werden. Dabei traten gravierendere Mängel zu Tage. Anschließend wurde das abgedichtete Becken wieder gefliest – mit langer Trocknungszeit. Die Stadtverwaltung hat diesmal auch Wert darauf gelegt, dass die Arbeiten von einer Firma, also aus einer Hand, ausgeführt werden.

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