Lebensmittel-Ausgabe bittet dringend um Spenden

dzTafel-Provisorium

Die Tafelausgabe auf dem Mühlenberg wird definitiv nicht vor Ende der Sommerferien wiedereröffnen. Das Provisorium der Tüten-Ausgabe im Allee-Café ist nun dringend auf Spenden angewiesen.

Fröndenberg

, 07.07.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für mehrere Wochen wird es weiter keine reguläre Lebensmittelausgabe für Bedürftige in Fröndenberg geben. Dem Tafel e. V. in Unna fehlt es coronabedingt an Personal und Ware. Awo und die Fröndenberger Seniorenkreise springen daher noch länger in die Bresche.

Ob die bisherigen Kunden der Tafel selbst oder Menschen, denen es nach Kündigungen oder Kurzarbeit bedingt durch die Corona-Wirtschaftskrise finanziell schlechter geht: Der Zulauf zur provisorischen Ausgabe von gefüllten Lebensmitteltüten im Allee-Café hält seit dem Start Anfang April an und wird nach dem Gefühl von Kurt Potthoff eher größer als kleiner.

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Zur Sache

Spendenkonto und Ausgabezeit

  • Wer für die Lebensmittelausgabe im Allee-Café Geld spenden möchte, kann den Betrag an folgende Bankverbindung überweisen: „Seniorenkreise in der Stadt Fröndenberg e.V.“, IBAN: DE10 4435 0060 0000 0192 32; BIC: WELADE1UNN; Betreff: Lebensmittelspende.
  • Spenden von Lebensmitteln, Sanitär- oder Schulbedarf können persönlich im Allee-Café abgegeben werden; wegen der aktuell eingeschränkten Öffnungszeit empfiehlt sich eine vorheriger Anmeldung unter Tel. (0 23 73) 97 43 31.
  • Die Ausgabezeit der Lebensmitteltüten verändert sich ab sofort: Kurt Potthoff, Rosemarie vom Orde und das Team aus dem Allee-Café geben die Tüten künftig immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr an Bedürftige ab.

Mehr als 60 Tüten gebe man Mittwoch für Mittwoch aus, rund 200 Menschen würden dadurch zusätzlich versorgt, schätzt der Vorsitzende des Fröndenberger Awo-Ortsvereins.

Weil das von der Awo initiierte Provisorium die Zeit ohne Tafelausgabe nun noch länger überbrücken will, richtet Kurt Potthoff einen dringenden Spendenappell an Unternehmen und Privatleute.

Die bisher eingegangenen Geldspenden neigen sich dem Ende zu und auch die von der Stiftung „Gutes tun“ geponserten Gutscheine für den Edeka-Isselmarkt und das Mühlenberger Lädchen sind schon weitgehend verteilt. Gern genommen werden auch Spenden von Lebensmitteln oder Sanitärbedarf.

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