Lebensmittel retten: Lädchen auf der Fröndenberger Hohenheide teilt künftig fair

dzLebensmittel-Aktion

Frische Lebensmittel sind am nächsten Tag Altware, die sich kaum noch verkaufen lassen. Die Qualität ist aber oft noch gut. Dieses Essen wollte der Fröndenberger Matthias Woldt einfach nicht mehr in die Mülltonne werfen.

Hohenheide

, 30.08.2019, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bäckereien, Metzgereien, alle Geschäfte mit Frischwaren – sie kennen das Problem von Waren, die sich am nächsten Tag kaum noch verkaufen lassen. Matthias Woldt vom Hohenheider Lädchen sind die Sachen aber zu schade für die Mülltonne.

Inspieren lassen hat sich der Ladeninhaber von sogenannten Fairteiler-Schränken in größeren Städten. Darin legen die Geschäftsinhaber nach Feierabend öffentlich zugänglich aus, was vom Tage übrig blieb.

Lebensmittel retten: Lädchen auf der Fröndenberger Hohenheide teilt künftig fair

Auch in Frömern gibt es einen Bücherschrank. Der Schrank vor dem Hohenheider Lädchen wird nun nach und nach bestückt. © Marcus Land

Das werden Matthias Woldt und seine Frau Ivonne künftig auch tun: Die frischen Backwaren wie Brötchen, Croissants, Brot oder Hefeteilchen, die er am Tag nicht verkaufen konnte, landen in einem Vitrinenschrank vor seinem Lädchen.

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Für das gute Stück ist er eigens ins Bergische Land gefahren; den Bauernschrank hat er aufgemöbelt und weiß gestricken – Shabby-Look.

Backwaren, auch Tomaten und Gurken lassen sich im Schrank gut lagern. „Sahneteilchen wird es natürlich dort nicht geben“, sagt Matthias Woldt.

Weil auf der Hohenheide seit einiger Zeit auch der Wunsch nach einem Bücherschrank aufkam, wird der Fairteiler-Schrank nun kombiniert: Im oberen Fach können Bücher entnommen und natürlich eingestellt werden.

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