Kunst- und Kulturroute soll Anziehungspunkte in der Innenstadt verbinden

dzOutdoor-App

Beim Stadtspaziergang durch Fröndenberg könnten Gäste zukünftig gezielt zu den Kulturorten geführt werden - auch mittels einer Handy-App. Das beantragt nun die SPD-Fraktion.

Fröndenberg

, 15.11.2018, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anlass dazu war vor allem das Rathaus, das als Patrick-Lemke-Haus nach der Fassadengestaltung noch bekannter werden soll, erklärt die Fraktionsvorsitzende Sabina Müller.

Überörtlich bekannte Kunst- und Kulturobjekte, so Fraktionsgeschäftsführer Gerd Schürmann im Antragsschreiben, gebe es im Innenstadtbereich von Fröndenberg inzwischen mehrere. Sie seien ein Anziehungspunkt für Touristen und Kulturliebhaber aus anderen Regionen. Und daher sollten diese auch durch ein aktives Marketing mit einem „ansprechenden Stadtspaziergang miteinander verbunden werden“. Hierzu beantragt die SPD-Fraktion, dass ein Flyer sowie eine Internetpräsentation für eine Kunst- und Kulturroute durch Fröndenberg erstellt werden.

Stadtorte könnten in einer App vertreten sein

Durch die Dichte an Kunstobjekten im öffentlichen Raum und kulturelle Highlights habe Fröndenberg die Möglichkeit, sowohl per Flyer als auch auf der touristischen Homepage oder der App Outdooractive eine Kunst- und Kulturroute im Bereich der Innenstadt zu erstellen und zu bewerben. Die Wanderrouten der Stadt seien bei der App bereits verzeichnet, erklärt Sabina Müller, die sie selbst bei Ausflügen in fremde Städte mittels im Internet über Sehenswürdigkeiten informiert.

Ausgangspunkt dafür, könnte die Kultur- und Kettenschmiede sein, schlagen die Sozialdemokraten vor. Befinden sich dort doch der „Paris“ von Markus Lüpertz und ein Kunstwerk von Jems Robert Koko Bi. Daran anschließend könnten der Trichter der Papierfabrik Himmelmann und die von Patrick Lemke gestaltete Rathausfassade folgen. Auch der Lichtkunstbrunnen von Küntzel sollte auf einer solchen Route nicht fehlen - genauso wie der kulturhistorische Ortskern um die Kirche und das Kirchenensemble, so Gerd Schürmann.

Für das Projekt müssten Vereine und die Stadt kooperieren

Um das Vorhaben umzusetzen, sei eine Kooperation der Stadt mit Stadtarchivar Jochen von Nathusius sowie dem Heimatverein und der Kultur- und Kettenschmiede wünschenswert.

Im Köcher hatte die SPD-Fraktion die Idee einer Kulturroute schon länger. In Arbeitskreise wurde das Thema mehrfach angesprochen. Doch der Funke sprang bisher nicht über.

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