Die Obduktion der tot aus der brennenden Wohnung geborgenen Frau ist mittlerweile abgeschlossen worden. © Michael Neumann
Feuertod in Fröndenberg

Kripo muss nach Obduktion des Todesopfers weiter ermitteln

Nach dem Wohnungsbrand in Fröndenberg hat die Gerichtsmedizin nun die Obduktion des Todesopfers abgeschlossen. Die Ursache des Brandes ist weiter unklar - dagegen steht eine andere Ursache fest.

Bei dem Brand in einem Wohnhaus an der Ostbürener Straße in Fröndenberg hatte eine Bewohnerin am 16. September nur noch tot geborgen werden können. Routinemäßig war der Leichnam der Seniorin von der Kripo beschlagnahmt worden.

Auf Nachfrage dieser Redaktion teilte die Polizei am Donnerstag (23. September) mit, dass eine Fremdeinwirkung auf den Körper nach der Obduktion ausgeschlossen werden konnte. Die Frau sei an den Folgen des Feuers und der Rauchentwicklung gestorben.

Unterdessen ist aber weiter unklar, was die Ursache für den Brand in dem Zweifamilienhaus ist. Die Ermittlungen hierzu seien noch nicht vollständig abgeschlossen.

Lebensgefährte nicht mehr im Krankenhaus

Die Spurenlage sei entsprechend schlecht, weil die Flammen in der Wohnung im Erdgeschoss sehr viel Inventar zerstört hätten. Ein technischer Defekt könne derzeit als Auslöser für das Feuer noch nicht ausgeschlossen werden.

Nach Informationen dieser Redaktion hat der weitere aus dem Haus gerettete Bewohner, der Lebensgefährte der Toten, das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen können.

In der Wohnung im oberen Stockwerk hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Person auf. Der Bewohner und Sohn war noch während der laufenden Löscharbeiten nach Hause gekommen und hatte einen Schock erlitten.

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Redaktion Fröndenberg
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Marcus Land

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