Kreuzung auf der Wilhelmshöhe: Eigenständige Grünphase erneut im Gespräch

dzUnfallkommission

Nach dem Gespräch der Unfallkommission im Juni gab es einen weiteren Unfall auf der Wilhelmshöhe. Die Linksabbieger-Problematik möchte der Kreis erneut mit Straßen.NRW besprechen.

Fröndenberg

, 17.12.2018, 13:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier schwere Unfälle im Jahr 2017, in diesem Frühjahr bereits zwei - und inzwischen noch ein weiterer Unfall: Die Verkehrskreuzung auf der Wilhelmshöhe war in der vergangenen Woche erneut Gesprächsthema der Unfallkommission.

Erste Reaktion kam bereits im Sommer

Auf die Unfälle aus dem vergangenen Jahr ist bereits reagiert worden. Im Juni teilte Michael Arnold von der Verkehrssicherung des Kreises mit, dass die Linksabbieger, die aus Unna kommen und auf die Hubert-Biernat-Straße in Richtung Frömern abbiegen, eine längere Grünphase erhalten sollen. Denn wenn es an dieser Stelle zu Unfällen kommt, sind vor allem Linksabbieger, die mit dem entsprechenden Gegenverkehrs Richtung Menden kollidieren, betroffen.

Jetzt geht die Diskussion noch einen Schritt weiter: Während des Gesprächs der Unfallkommission sei besprochen worden, dass man zumindest prüfen wolle, ob eine separate Grünphase für Linksabbieger an dieser Stelle möglich sei. Dazu hat die Verkehrssicherung des Kreises nun einer Termin bei Straßen.NRW beantragt, der bis Ende März stattfinden soll. Vertreter von Straßen.NRW, des Kreises, der Stadt, der Bezirksregierung und der Polizei sollen dabei mit am Tisch sitzen.

Abbiegespur müsste verbreitert werden

Bisher ist der Straßenbaulastträger Straßen.NRW gegen eine eigenständige Grünphase für Linksabbieger an dieser Stelle. Zum einen müsste die Abbiegespur verbreitert werden, zum anderen würden sich die Wartezeiten an den Kreuzung aus allen Richtungen erhöhen.

Dass sich der Verkehr auf der Unnaer Straße zu lang zurückstaut sei immer die größte Befürchtung gewesen erklärt Michael Arnold. Aus Sicht des Kreises gebe es allerdings keine großen Rückstauprobleme. Anwohner beklagten in der Vergangenheit allerdings, dass sich vor allem an Freitagnachmittag Fahrzeuge aus Menden in Richtung Unna lange stauten. Arnold spricht in diesem Zusammenhang allerdings von normalem Wochenendverkehr.

Lange war eine Kreisel-Lösung in der Diskussion

Der Kreuzungsbereich auf der Wilhelmshöhe ist seit Jahren in der Diskussion. Viele Bürger befürworteten damals und zum Teil noch heute den Bau eines Kreisverkehrs. Bis zum 31. März soll das weitere Gespräch mit dem Straßenbaulastträger stattfinden.

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