Kreisel in Langschede an zwei Wochenenden voll gesperrt

dzBaustelle B515

Seit Frühsommer 2017 leben die Anwohner im Westen mit dem Ausweichverkehr der Baustelle auf der B515. Jetzt scheint die Straße fertig. Doch die Baustelle bleibt. Und das sorgt für Ärger.

Langschede/Menden

, 08.10.2018, 14:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Straße sieht fertig aus. Und zwar schon seit fünf Tagen. Warum wird die Sperrung dann nicht endlich aufgehoben“ – entnervt hat der Dellwiger Joachim Dick schon bei Straßen.NRW und dem Ordnungsamt Menden angerufen. Immerhin müssen die Fröndenberger schon seit fast anderthalb Jahren mit dem Ausweichverkehr leben, der durch die Baustelle an der B515 entsteht. Da wollte es der Dellwiger genau wissen. Doch Auskunft erhielt er lediglich vom Ordnungsamt Menden, das ihm bestätigte, die Sperrung der Straße sei bis zum 19. Oktober angeordnet.

Walter Glombik von der Straßen.NRW-Niederlassung Hagen brachte dann, frisch aus dem Urlaub zurück, gegenüber unserer Redaktion Licht in die Sache. „Bis zum kommenden Wochenende wird die halbseitige Sperrung beibehalten“, sagt er. Denn es müssten noch aufwendige Arbeiten an den Schutzplanken erledigt werden, die mit Blick auf die Sicherheit der Mitarbeiter nur bei gesperrter Straße erledigt werden könnten. Glombik schätzt aber, dass die Restarbeiten bis Ende der Woche abgeschlossen sind.

Und dann wartet schon die nächste Baustelle auf die entnervten Autofahrer. Der Kreisel an der Ruhrbrücke in Langschede muss an zwei Wochenenden in den Herbstferien voll gesperrt werden. „Wir werden den Kreisel ebenfalls aufwendig erneuern. Das war eigentlich nicht vorgesehen, hat sich aber als notwendig erwiesen“, sagt Glombik. Der Kreisel habe durch die zusätzliche Belastung durch die einseitige Verkehrsführung während der Bauzeit gelitten und müsse nun erneuert werden. Dies soll vom 19. bis 22. Oktober auf der einen Kreiselhälfte und vom 26. bis 29. Oktober auf der anderen Hälfte jeweils unter Vollsperrung geschehen.

Durch die zusätzlichen Arbeiten am Kreisverkehr wird die Gesamtmaßnahme teurer als geplant. Statt 4,9 Millionen Euro sind nun knapp 5,5 angesetzt.

Für die Dauerbaustelle bittet Glombik um Verständnis. „Witterungsbedingt war eine zügigere Fertigstellung nicht möglich“, sagt er.

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