Olaf Lauschner und die Fröndenberger CDU setzen auf weibliche Stärke

dzKommunalwahl 2020

Nach FWG und SPD hat nun auch die CDU ihre Kandidaten für die Wahlbezirke bei der Kommunalwahl am 13. September nominiert. Sechs Frauen stehen auf der Reserveliste strategisch günstig.

Fröndenberg

, 05.06.2020, 20:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Coronabedingt musste CDU-Vorsitzender Olaf Lauschner die Aufstellungsversammlung am Freitagabend in der Schützenhalle Ruhrtal in Warmen einberufen.

Die Fraktion will in der nächsten Legislaturperiode weiblicher werden. Während Vize-Bürgermeisterin Ute Gerling das CDU-Team auf Platz eins der Reserveliste anführt, haben die Christdemokraten auch sechs Frauen unter den ersten elf Plätzen ihrer Reserveliste aufgestellt.

»Wir sind geschlossen. Wir sind motiviert und wir wollen gewinnen.«
CDU-Chef Olaf Lauschner

Im Gespräch mit dieser Redaktion zeigte sich Olaf Lauschner optimistisch, dass die Liste durchaus so weit ziehen wird, die Plätze damit aussichtsreich für den Erhalt eines Ratsmandats sind.

Wahlkampf-Slogan der CDU: „Sag Ja zu Fröndenberg“

Die CDU stellt aktuell elf Ratsleute. „Ich gehe davon aus, dass so viele mindestens auch wieder in den Rat einziehen“, so Lauschner.

Sebastian Becker mit 29 Jahren ist jüngster CDU-Kandidat. Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden fast durchweg einstimmig gewählt, teilte Lauschner schriftlich mit.

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Den 34 erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern verriet der CDU-Chef auch den neuen Slogan der heimischen Christdemokraten: „Sag Ja zu Fröndenberg“.

„Fröndenberg entwickelt sich gut. Über 12 Millionen Euro werden dieses Jahr in die Infrastruktur gesteckt. Die Ruhrstadt hat gute Zukunftschancen und die CDU denkt positiv“, nannte Olaf Lauschner das Motiv für den Slogan.

Wie schon beim Jahresempfang der CDU im Januar richtete sich Lauschner direkt an Miesmacher, Nörgler und Populisten, denen man ein Stoppschild zeigen wolle. Lauschner: „Fröndenberg ist die Heimat von über 20.000 Menschen, diese Heimat reden wir nicht schlecht.“

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CDU/FDP-Bürgermeisterkandidat Heinz Günter Freck warb für eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements durch ein Bürgerbudget, das die CDU-Fraktion kürzlich beantragt hatte, sowie für die Sanierung der Schulen und weitere Investitionen in Feuerwehr, Straßen und Sportstätten. Die Krise werde nur mit starken Investitionen der Stadt schneller überwunden, unterstrich Freck.

Harald Bartel und Florian Rabener treten nicht mehr an

Den Schlusspunkt setzte Olaf Lauschner: „Wir sind geschlossen. Wir sind motiviert und wir wollen gewinnen.“

Die CDU-Liste wird von Ute Gerling, Gerd Greczka und Undine Heidenreich angeführt. Es folgen Rudi Hölmer, Oliver Funke, Ruth Schneider, Gabi Spiekermann (neu), Martin Gerling, Maria Lauschner (neu), Dieter Senker (neu), Susanne Melchert (neu), Karl-Josef Plümper, Sebastian Becker-Dahlhoff, Henrik Plaas-Beisemann (neu), Reinhard Jeschkeit (neu), Martin Arnold (neu), Georg Klein (neu).

Die Ratsherren Harald Bartel und Florian Rabener treten nicht mehr an. Wie Olaf Lauschner auf Nachfrage bestätigte, soll der Sitz des kürzlich verstorbenen Karl Becker vor den Wahlen nicht mehr nachbesetzt werden.

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