16-Tonnen-Maschine: Koloss aus Iserlohn wird neuer Blickfang für das Kettenschmiedemuseum

dzHimmelmannpark

Ausgerichtet zur Graf-Adolf-Straße soll eine 16 Tonnen schwere Kettenbiegemaschine bald Aufmerksamkeit erregen – und so Besucher ins Museum locken.

Fröndenberg

, 07.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was wird denn da vor dem Kettenschmiedemuseum gebaut, rätseln die Fröndenberger seit einigen Tagen. Radweg? Glasfaser? Parkplätze? „Nein, es ist auch kein Hundeklo“, scherzt Norbert Muczka, Sprecher des Fördervereins Kulturzentrum.

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Das Kettenschmiedemuseum bekommt eine Kettenbiegemaschine von der Firma Thiele aus Iserlohn geschenkt. Das massive, 16 Tonnen schwere Gerät hat ausgedient und findet bald als Blickfang vor dem Westfälischen Kettenschmiedemuseum an der Graf-Adolf-Straße seine letzte Ruhe.

Erdarbeiten haben begonnen

Dafür wurde in den vergangenen Wochen das Erdreich vorbereitet. Der Mutterboden wurde abgetragen, die Fläche wird nun geschottert und verdichtet, erklärt Muczka. Der Hersteller von Rundstahlketten aus Iserlohn habe die schwere Maschine mit einer drei mal drei Meter breiten Stahlplatte verschweißt, damit sich die Belastung durch das schwere Objekt gleichmäßig verteilt.

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Im gleichen Zug lässt der Förderverein Kulturzentrum einen Rettungsweg ausbauen, der zuvor in der Wiese endete. Er wird zunächst geschottert. Wenn dann mal wieder mehr Geld da ist, könne man ihn noch nachträglich asphaltieren, so Muczka.

Maschine soll Radfahrer locken

Der Standort für das neue Objekt ist bewusst gewählt. Auf der anderen Seite des Museums im Park stünden bereits einige Maschinen. Doch die Kettenbiegemaschine soll als „Eyecatcher“ an der Graf-Adolf-Straße stehen – und dort im Idealfall die vielen täglich vorbeisausenden Radfahrer auf Museum und Park aufmerksam machen. Erst falle die Maschine und dann hoffentlich auch der Schriftzug des Museums ins Auge, freut sich Muczka auf den Neuankömmling.

Die gewaltige Maschine soll eingezäunt und mit einer Tafel versehen werden, sodass Gäste dann an das Objekt herantreten und sich informieren können.

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Bislang haben die Arbeiten vor dem Kettenschmiedemuseum nichts gekostet. Denn ein Landwirt hat die Erde kostenlos abgetragen. Die Firma Thiele wird die schwere Maschine gratis anliefern. Schließlich ist sie ein Geschenk.

Neues Objekt kommt IGA-Plänen nicht in die Quere

Bis sie kommt, muss sich der Förderverein allerdings noch ein Weilchen gedulden. Gerade warten die Mitglieder auf die Rüttelplatte, um den Boden zu verdichten. „Das machen wir selbst“, sagt Muczka.

Mit dem Standort zur Straße hin kommt das Museum auch der Planung für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 nicht in die Quere. Ergebnisse einer Bürgerbefragung hierzu werden im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 10. Oktober, vorgestellt.

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