Klimaforschung: Eisbrecher-Heizer bringt Expedition der „Polarstern“ näher

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Das Forschungsschiff „Polarstern“ verbringt für die Klimaforschung ein Jahr am Nordpol. Ein Fröndenberger, der schon auf einem Eisbrecher mitgefahren ist, erklärt in einem Vortrag die wichtige Mission.

Fröndenberg

, 10.01.2020, 12:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Genau 350 Tage lang wird das Forschungsschiff „Polarstern“ am Nordpol wichtige Forschungen für Klima und Umwelt betreiben. Vom Einfrieren im Packeis, von bewaffneten Wachen gegen Eisbären und Flugzeug-Landebahnen auf Eis berichtet ein maritimer Experte aus Fröndenberg.

Berthold Degenhardt von der Marinekameradschaft Fröndenberg will allen Interessierten eine der spektakulärsten wissenschaftlichen Expeditionen dieses Jahres näherbringen.

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Klimaforschung: Eisbrecher-Heizer bringt Expedition der „Polarstern“ näher

Berthold Degenhardt von der Marinekameradschaft Fröndenberg wird in einem Vortrag über die Expedition des deutschen Forschungsschiffs "Polarstern" berichten. © Marcus Land

Das Forschungsschiff „Polarstern“, das vom Alfred-Wegener-Institut aus Bremerhaven unter der Leitung von Markus Rex in See gestochen ist, lässt sich seit dem vergangenen September am Nordpol einfrieren.

In Wechselschichten werden rund 300 Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure aus 17 Ländern Untersuchungen und Messungen vornehmen, die bereits als Meilenstein für die Klimaforschung der Tiefsee des Atlantiks wie der Vermüllung der arktischen Meere gelten.

Auf der 350 Tage dauernde Expedition werden vier Eisbrecher eingesetzt. Die Außentemperaturen werden bis zu 45 Grad unter Null betragen.

Berthold Degenhardt kann aus eigener Erfahrung berichten: Mit dem Dampf-Eisbrecher „Stettin“ ist er selbst schon auf große Fahrt gegangen und durfte als Gast beim Heizen mit Kohle anpacken.

Seinen Vortrag über das Thema hält Berthold Degenhardt am Freitag, 17. Januar, um 19 Uhr in der Haifischbar des Marine-Schützenheims, Graf-Adolf-Straße 62. Gäste sind wie immer willkommen.
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