Klaus Feuler aus Fröndenberg erhält Verdienstkreuz

dzHohe Auszeichnung

Er engagiert sich als Vizepräsident der Handwerkskammer Dortmund und als Vizepräsident der Arbeitnehmerseite des Deutschen Handwerkskammertages für die Ausbildung. Dafür wird ein Fröndenberger nun ausgezeichnet.

Fröndenberg

, 02.08.2018, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für seine außerordentlichen Verdienste für das Handwerk und insbesondere die Aus- und Weiterbildung hat ein Fröndenberger jetzt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Der 69-jährige Klaus Feuler ist Vizepräsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund und gleichzeitig Vizepräsident der Arbeitnehmerseite des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT).

Landrat Michael Makiolla verlieh ihm die hohe Auszeichnung stellvertretend für den Bundespräsident am Donnerstag im Haus Opherdicke und ließ es sich dabei nicht nehmen, den geladenen Gästen etwas über das Haus zu erzählen, das selbst diejenigen, die in der Nähe wohnen, nicht alle kennen würden.

Gespür für Entwicklungen

Klaus Feuler gebe dem Handwerk vielfältige Impulse und setze wichtige Akzente – mit guten Gespür für aktuelle Herausforderungen, neue Entwicklungen und Perspektiven, lobte der Landrat. Weiter setze der Fröndenberger sich für eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung als Investition in die Zukunft ein, betonte Makiolla. Noch hinzu komme Feulers Engagement für eine bessere Durchlässigkeit zwischen den Bildungssystemen in Europa, den Ausbau interkultureller Kompetenzen sowie die Anerkennung der Qualität deutscher Berufsabschlüsse.

Herausforderung

Der Erste Beigeordnete der Stadt Fröndenberg, Heinz-Günter Freck, gratulierte Klaus Feuler stellvertretend für den Bürgermeister zur hohen Auszeichnung. Er lobte sein vielseitiges Engagement und mahnte, dass das Handwerk mit der Integration geflüchteter Menschen auf dem Arbeitsmarkt jetzt vor einer großen Herausforderung stehe, die mit Menschen wie Klaus Feuler zu meistern sei.

Der neue Ordensträger ist Kfz-Mechaniker und blickt auf eine vielschichtige und wohl mit viel Arbeit verbundene berufliche Karriere zurück. Doch gerade er, der darüber scherzt, so alt wie die Bundesrepublik zu sein, erinnert an die Veränderungen, die Gesellschaft und somit auch Arbeitsleben in den vergangenen Jahren erfahren haben. Heute, wo alles schnell gehen müsse und den Menschen oft zu viel werde, sei Burnout eine Volkskrankheit.

Mehr über Klaus Feuler lesen Sie in unserer digitalen Sonntagszeitung am 5. August.
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