Kita St. Marien in Fröndenberg: Kindergartenkinder ziehen im Juli auf den Hirschberg um

dzKindergarten St. Marien

Trotz Corona soll der Kindergarten St. Marien direkt neben dem Schmallenbach-Haus im Juli bezogen werden. Träger und Eltern haben keine Bedenken. Es handle sich um räumlich vollständig getrennte Gebäude.

Fröndenberg

, 04.06.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Neubau des Kindergartens St. Marien auf dem Hirschberg in Fröndenberg sollte auch ein neues pädagogisches Konzept starten. Der neue Kindergarten wurde direkt neben das Schmallenbach-Haus gebaut, damit auf dem Hirschberg Alt und Jung zusammenkommen, beide Seiten so voneinander profitieren. Während alle Aktionen, die in diesem Zusammenhang denkbar wären, auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen, sollen die Kita-Kinder bereits Mitte bis Ende Juli auf den Hirschberg umziehen - trotz Corona. Das teilt Thorsten Herrmann, Geschäftsführer der KiTa gGmbH im Gemeindeverband Katholischer Kirchengemeinden Östliches Ruhrgebiet nun mit.

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Das neue Kindergartenjahr soll auf dem Hirschberg starten. Fertig war der Rohbau bereits im vergangenen Herbst. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee, auf dem Gelände des Seniorenheims einen Kindergarten zu errichten, schon fast zehn Jahre alt. Mit der Baufälligkeit des alten Kindergartengebäudes wurde sie wieder aktuell - und der heutige Standort setzte sich nach langen Debatten durch.

Richtfest wurde im September 2019 gefeiert

Als im vergangenen Jahr bei strahlendem Sonnenschein Richtfest und dabei auch das generationenübergreifende Konzept gefeiert wurde, konnten alle Beteiligten noch nicht ahnen, dass sich mit dem Coronavirus in diesem Jahr ein Schatten über den Hirschberg legen würde. Das Virus hatte es ins Schmallenbach-Haus geschafft, viele Senioren sowie auch Angestellte infizierten sich, es gab einige Todesfälle.

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Inzwischen scheint sich die Einrichtung weitestgehend erholt zu haben. Bedenken zum kurz bevorstehenden Umzug der Kindergartenkinder auf dem Hirschberg habe es weder vonseiten des Seniorenheims noch vonseiten der Familien gegeben, sagt Thorsten Herrmann. „Wir achten auf die Hygienestandards“, verspricht der Geschäftsführer. Es handle sich um räumlich vollständig voneinander getrennte Gebäude.

Corona-Entwicklungen werden im Blick behalten

Selbstverständlich behalte der Gemeindeverband die Corona-Entwicklungen, sowohl im Seniorenheim als auch in Bezug auf die Betreuung von Kindergartenkindern im Blick. So sollten die Kinder zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich schon umgezogen sein.

Die Frage sei nun, wie sich der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen ganz grundsätzlich weiter entwickle. In diese Richtung gingen auch die Fragen der Eltern. Sie interessieren sich dafür, zu welchen Zeiten und in welchem Umfang ihre Kinder betreut werden können. „Sie wünschen sich mehr Flexibilität“, so Herrmann.

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Betreuungszahlen

  • Im Kindergarten St. Marien werden aktuell nur 20 Kinder betreut.
  • Wie sich die Zahlen bis zum Start am neuen Standort entwickeln, steht noch nicht fest. Auch, wenn der Regelbetrieb wieder vollständig läuft, haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zur Sicherheit noch länger zuhause zu betreuen.
  • Planmäßig würde die Kita St. Marien zum Start des neuen Kindergartenjahrs auf dem Hirschberg 75 Kinder besuchen.
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