Kirchentag in Dortmund: Auf einen Apfelsaft mit dem Bundespräsidenten

dzMännerkreis Frömern

Frank-Walter Steinmeier, der Dortmunder Bürgermeister Ulrich Sierau, oder Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche Westfalen. Alle ließen sich einen Apfelsaft am Stand der Männer aus Frömern schmecken.

Frömern

, 25.06.2019 / Lesedauer: 3 min

„Die Mühe hat sich gelohnt“, sagt Willi Strathoff. Der Fröndenberger vom Männerkreis Frömern ist immer noch glückselig, wenn er an den Abend der Begegnung am vergangenen Mittwoch auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund zurückdenkt. Einfach alles hat gestimmt: Erst machte das Unwetter um die Eröffnungszeremonie mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen großen Bogen. Dann machte die Entourage aus namhaften Politikern, Kirchen- und Pressevertretern, die sich um Steinmeier gebildet hatte, ausgerechnet am Stand des Männerkreises Halt – und ließ sich dort Saft aus der Behmenburger Hofmosterei schmecken.

Mit am Stand waren Alfred Leider, Udo Arndt, und Reinhard Fülbeck. Organisiert wurde die Aktion gemeinsam mit dem Landesmännerpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen, Martin Treichel, beziehungsweise der Landesmännerarbeit. Dass der kleine, dreimal sechs Meter großer Stand an der Straße Olpe/Ecke Junggesellenstraße viel Aufwand für die Männer bedeutete, kann man sich ohne die Erklärungen von Willi Strathoff eigentlich gar nicht vorstellen.

Kirchentag in Dortmund: Auf einen Apfelsaft mit dem Bundespräsidenten

Auf einen Apfelsaft mit wichtigen Leuten (v.l.): Ulrich Sierau, Bürgermeister der Stadt Dortmund; Julia Helmke, Generalsekretärin des Kirchentags; Bernd Müller, Bezirksregierung; Martin Treichel, Landesmännerpfarrer; Hans Leyendecke, Journalist; Jürgen Haas, Männerarbeit; Annette Kurschus, Präses; Willi Strathoff, Männerkreis Frömern; Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident. © Privat

Technik- und Hygieneeinweisung waren im Vorfeld Pflicht

Mit 40 weiteren Ständen nahm die Männerarbeit in der Gruppe „Betriebe und Werke“ am Kirchentag teil. Allein vier Vorbereitungstreffen mit allen Gruppen aus diesem Bereich waren nötig. Zunächst einmal musste abgestimmt werden, wer was anbietet, damit sich die Angebote nicht doppeln. Einen weiteren ganzen Samstag verbrachte Strathoff in einer Technik- und Hygieneunterweisung. Wer auf dem Kirchentag Saft ausschenken wollte, musste „ein Waschbecken“ am Stand haben. Oder zumindest etwas, das einem Waschbecken gleichkommt. Die Not machte die Männer aus Frömern erfinderisch. Ein großer Glühweinkocher, darunter ein Eimer, Handseife, Desinfektionsmittel, Einmalhandtücher. Dazu musste der Stand so befestigt sein, dass er notfalls unwetterfest ist.

Schließlich sollten nicht nur die Kirchentagsbesucher sicher und hygienisch Apfelsaft trinken, sondern auch die Gäste Steinmeier und Konsorten. Der Bundestagspräsident hatte übrigens acht Sicherheitsbeamte dabei und wurde von rund 15 Kamerateams begleitet, berichtet Strathoff lebhaft den Trubel am Apfelsaftstand nach der Eröffnung des Kirchentags.

Insgesamt war der Kirchentag für alle ein tolles Erlebnis

Der hat ihm und den Männern aus Frömern, die sich noch in anderen Bereichen engagierten, aber auch als Gäste da waren, sehr gut gefallen. „Einfach top“, sagt Strathoff, dem vor allem der erste Fahrradgottesdienst auf einem Kirchentag in guter Erinnerung bleiben wird.

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