Keine Parteiwerbung auf dem Christkindelmarkt: Klare Ansage zu Spendenplänen der FWG

dzChristkindelmarkt

Fröndenbergs Bürgermeister ist verärgert über die Pläne der FWG. Die Freien Wähler wollen eine Spende aus Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgeldern auf dem Christkindelmarkt übergeben.

Fröndenberg

, 21.11.2019, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Freien Wähler wollen Geld, das sie für ihre ehrenamtliche politische Tätigkeit bekommen, spenden. Das macht die Partei schon länger so. Neu in diesem Jahr: Sie rufen Bürger auf, Vorschläge für ein konkretes Spendenziel zu machen – und wollen die Spende auf dem Christkindelmarkt übergeben.

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Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe stellt daraufhin klar: Der Christkindelmarkt sei eine neutrale Veranstaltung der Stadt und ein Weihnachtsmarkt. „Parteiwerbung wird es auf dem Christkindlmarkt nicht geben!“

Rebbe war erstaunt, als er von den Plänen der FWG erfahren hat. Weder er als Bürgermeister, noch Verwaltungsmitarbeiter Michael Tillmann, der den Christkindelmarkt federführend organisiert, hätten eine Anfrage erhalten. Von einer geplanten Spendenübergabe ist im Rathaus nichts bekannt.

Nun wäre der Christkindelmarkt nicht die erste Veranstaltung auf städtischem Boden, bei der Parteien mitmischen. Zu „Fröndenberg karibisch“ hatte etwa die CDU einen Piratendarsteller organisiert; das vom Werbering organisierte Fest auf dem Marktplatz, das parallel zum Frühlingsmarkt im Himmelmannpark läuft, bot Parteien eine Bühne. Doch der Christkindelmarkt als reine Veranstaltung der Stadt soll parteineutral bleiben.

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