Keine Förderung für Fröndenbergs Sportpark

dzZu große Konkurrenz

Nun ist es amtlich: Der Förderantrag für den Sportpark rund um Stadion an der Graf-Adolf-Straße ist abgelehnt. Damit gehen Fröndenberg eine Million Euro durch die Lappen.

Fröndenberg

, 12.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Bekanntlich hatte sich die Ruhrstadt mit ihrem insgesamt 2,312 Millionen Euro teuren Sportpark-Konzept auf eine Förderung aus dem Bundestopf für die Sanierung kommunaler Einrichtungen beworben. Eine Million Euro Zuschuss hatten sich die Fröndenberger erhofft für ihre ambitionierten Pläne, das marode Stadion in eine Vorzeige-Arena mit Anschluss an einen Breitensport-Park zu verwandeln. Doch mit Fröndenberg bewarben sich 1300 Kommunen um Fördermittel. Am Ende erhielten nur 186 den Zuschlag.

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Riesiger Investitionsstau in den Kommunen bedarf mehr als ein Förderprogramm

„Das heißt aber auch, dass mehr als 1000 Kommunen leer ausgegangen sind und zeigt den riesigen Bedarf überall“, sagt Fachbereichsleiter Martin Kramme. Er hofft daher, dass auch der Bund den enormen Investitionsstau in den Kommunen zum Anlass nimmt, das Förderprogramm für die Sanierung kommunaler Einrichtungen noch einmal neu aufzulegen. Vielleicht hätte Fröndenberg in einer zweiten Runde dann doch noch eine Chance.

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Politik muss nun über Zukunft des Sportparks entscheiden

Nun muss man sehen, was am Ende von den ambitionierten Plänen übrigbleibt. Knapp 1,3 Millionen Euro kostet allein der Kunstrasenplatz im Graf-Adolf-Stadion. Also so viel, wie der Eigenanteil gewesen wäre, wenn Fröndenberg die Förderung bekommen hätte. „Es ist nun an der Politik zu entscheiden, wie wir weiter vorgehen“, könnte sich Kramme auch vorstellen, den Sportpark Schritt für Schritt anzugehen.

Beste Aussichten für den Radweg zwischen GSF, Frömern und Ostbüren

Unterdessen macht sich der Fachbereichsleiter mehr Hoffnungen auf einen Förderzuschlag für den geplanten Radweg, der unter dem Titel „Beste Aussichten – für Schüler geht‘s bergauf“ die Gesamtschule mit Ostbüren und Frömern verbinden soll. Bekanntlich ist das Fröndenberger Projekt schon in der Endrunde des Wettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundes-Umweltministeriums. 98 Projekte waren eingereicht worden, 36 sind in der Endrunde. Bekommt die Ruhrstadt den Zuschlag, bekommt es 70 Prozent der Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro gefördert. „Aber es ist halt so: Wenn es Brei regnet, muss man erstens einen Löffel dabeihaben und zweitens hoffen, dass der Brei darin landet“, sagt Kramme. Angesichts des enormen Bedarfs in den Kommunen könne man froh sein, wenn eines von fünf Förderprojekten in die Auswahl komme.

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