Dieser Kassenbon sorgte aber vielleicht für ein großes Hallo in der Bäckerei

dzGlosse

Der am häufigsten gehörte Satz in den Bäckereien seit dem 1. Januar? „Ne, lass stecken!“ Plötzlich will keiner mehr Kassenbons haben. Aus lauter Trotz! Wir zeigen‘s denen da oben mal! Aber es geht auch anders.

Unna, Fröndenberg

, 19.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass es noch keine „Kassenbon - nein danke!“-Aufkleber gibt, ist eigentlich alles. Zum Hotspot der Anti-Kassenbonbrigade sind die deutschen Bäckereien geworden.

In Unna gibt es sie, in Fröndenberg gibt es sie, selbst in Hagen (in Hagen!): Pappschächtelchen, in die wir Kunden unsere Kassenbons werfen dürfen. Aber so richtig mit Schmackes! Soll ja weh tun. Dem Bundeskassenbonminister.

Viel subversiver ist ein anderes Vergnügen: Kassenbon gar nicht erst ausdrucken lassen! Das ist mal so richtig aufmüpfig, spart obendrein Papier und rettet manchen Ast.

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„Ne, lass stecken!“ - nie war dieser Spruch daher so gern gehört in deutschen Bäckereien wie in diesen Tagen des wahren Kassenbonhasses.

Bis - ja bis ich letzten Freitag drei Teilchen zum Nachmittagskaffee für meine zwei Kollegen besorgen ging. In der Bäckerei. Gute Freunde, strenge Rechnung. Die Summe von 4,35 Euro ließ sich offensichtlich nicht dritteln: 1,10 Euro, 1,50 Euro und der teure Mohnstriezel für 1,75 Euro - da wurde ein Kassenbon fällig. Jawohl. Gegen jede Regel.

„Kassenbon?“ Die Antwort konnte nur „Ja“ lauten. Der Bäckersfrau gefror ein „Halloo?!“ auf den Lippen.

Und den stechenden Blick der Kundin neben mir habe ich auch genau gesehen.

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