Kandidatur von Freck: Grüne wollten sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen

dzBürgermeisterwahl

Die Bürgermeister-Kandidatur von Heinz-Günter Freck hätte womöglich schon jetzt auf eine breitere Basis gestellt werden können. Die Grünen mochten sich aber nicht von ihrem eigenen Zeitplan abbringen lassen.

Fröndenberg

, 15.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Martin Schoppmann hatte bereits am 12. Oktober bestätigt, dass die CDU in der Frage des Bürgermeisterkandidaten auf die Grünen zugekommen sei. Mehr wollte der Vorstandssprecher damals nicht dazu sagen.

Nachdem Heinz-Günter Freck nun offiziell als gemeinsamer Kandidat von CDU und FDP präsentiert worden ist, präzisiert Schoppmann die Haltung seiner Partei.

Man habe lange vor dem Angebot der CDU den Termin für eine Mitgliederversammlung am 16. Dezember anberaumt. Dort soll es um die Kommunalwahl und die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020 gehen.

Wäre es nach den Grünen gegangen, hätte man die interne Entscheidungsfindung ihrer Parteimitglieder ohne Weiteres noch abwarten können.

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„Wir haben da keinen Druck“, sagt Schoppmann. Einen Bürgermeisterkandidaten rund zehn Monate vor der Wahl zu präsentieren, halte er nicht für notwendig. „So etwas reicht auch im Januar oder Februar.“

Die Mitglieder werden sich am 16. Dezember nun Gedanken darüber machen, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellen, ob sie sich in der Kandidatenfrage gar nicht festlegen – oder ob sie eben doch auch Heinz-Günter Freck unterstützen wollen. Je nach dem, wie die Entscheidung im Dezember ausfällt, werde man auch nicht zögern, eine weitere Versammlung einzuberufen.

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