Ein Blick in die neuen Räume: Dirk Schulte (2.v.l.) erklärt Justizminister Peter Biesenbach (l.) den Aufbau der Zimmer auf der neuen Station für akut psychisch-kranke Menschen.
Ein Blick in die neuen Räume: Dirk Schulte (2.v.l.) erklärt Justizminister Peter Biesenbach (l.) den Aufbau der Zimmer auf der neuen Station für akut psychisch-kranke Menschen. © Udo Hennes
Psychiatrie im Strafvollzug

JVK Fröndenberg hat neue Station: „Der Bedarf ist riesig“

Nach einem Umbau hat das Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg nun 32 Plätze für akut-psychisch Kranke im Strafvollzug. Das reicht jedoch bei weitem nicht aus, der Bedarf ist viel höher.

Der Blick geht ins Grüne. Viele Bäume sind zu sehen. Es wirkt fast schon idyllisch. Es ist der Ausblick aus einem der neuen Räume im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg. „Wir haben bewusst auf Gitter an den Fenstern verzichtet“, sagt Oliver Rosmeißl, Bereichsleiter der psychiatrischen Abteilung im JVK, „wir haben die Erfahrung gemacht, dass es den Menschen besser geht, wenn sie nicht auf Gitter schauen. Und das ist gerade bei psychisch-kranken Menschen sehr wichtig.“

„Es sind Wartezeiten für die Behandlung entstanden“

Erstmals werden auch akut-psychisch kranke Frauen behandelt

Über den Autor
Redakteur
Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
Zur Autorenseite

Unna am Abend

Täglich um 18.30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.