Jugendförderung im Kreis Unna: Sachbearbeiter stellen sich hinten an

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Bei der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für die kommenden fünf Jahre soll der Nachwuchs selbst mitbestimmen. Dazu wurden Schüler befragt, jetzt lädt der Kreis zum Workshop ein.

von Peter Benedickt

Fröndenberg

, 26.01.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Kinder- und Jugendförderplan vom Jugendamt des Kreises Unna für die Jahre 2020 bis 2025 wird aktuell fortgeschrieben. Darin werden auch für die Stadt Fröndenberg alle Angebote festgelegt, die sich in den kommenden fünf Jahren an Kinder und Jugendliche richten.

„Dabei erleben wir eine Premiere“, betonte der Leiter des Treffpunkts Windmühle, Thomas Reimann, bei der diesjährigen Programmpräsentation der Jugendeinrichtung. Bisher haben die Sachbearbeiter des Jugendamts, also Erwachsene, darüber entschieden, was für den Nachwuchs wichtig ist.

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Nun hat die jüngere Generation selbst die Möglichkeit mitzubestimmen. Dafür hat das Kreisjugendamt bereits Umfragen an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen durchgeführt. Nun sollen diejenigen erfasst werden, die in der Ruhrstadt wohnen, aber in den Nachbarkommunen zur Schule gehen, für die das Kreisjugendamt nicht zuständig ist.

Deshalb sind alle Kinder und Jugendliche, die die Jugendarbeit vor Ort in den kommenden fünf Jahren mitgestalten möchten, zum Workshop „Laber nicht – komm zur Sache“ für Samstag, 1. Februar, ab 12 Uhr, ins Spirit in Frömern eingeladen.

„Sei dabei, gestalte mit“, appelliert Thomas Reimann. Am Rande wird es auch kostenloses Essen und Getränke geben.“

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